Der erste Tag lief dabei zunächst ruhig an. Auf der sichtbar reduzierten Ausstellungsfläche fehlen einige große Namen, darunter im Schuhbereich etwa Labels wie Converse oder Buffalo. Viele Aussteller äußerten sich dementsprechend abwartend in Bezug auf den Messeverlauf: „Wir werden genau beobachten, wie sich die Bread & Butter entwickeln wird“, sagte etwa Jürgen Conrad, Country Manager Germany, New Balance. „Es ist wichtig, dass möglichst viele Händler vor Ort sind und wir erwarten von einer Messe, dass sie genau dafür etwas tut. Bisher ist aber noch völlig unklar, welche Richtung die Bread & Butter einschlägt.“
In Bezug auf die kurzfristig erfolgte Absage der geplanten Publikumstage zeigten sich viele Aussteller erleichtert: „Wir hatten zwar schon ein erstes Konzept ausgearbeitet, allerdings stand uns für konkrete Ideen viel zu wenig Zeit zur Verfügung“, sagte etwa Patrick Gottwald von Vagabond. Für den möglichen Umzug der Winter-Editionen der Bread & Butter nach Barcelona fanden die meisten Aussteller positive Worte – allerdings gab es dazu bislang noch keine konkreteren Informationen. Klarheit wird möglicherweise eine für heute Abend anberaumte Pressekonferenz bringen, in deren Anschluss auch die traditionelle Bread & Butter-Party auf dem Außengelände der Messe (Luna Park) stattfinden wird.
Aus modischer Sicht ließen sich bislang zwei Hauptströmungen ausmachen: Einerseits dominieren sehr cleane Silhouetten, gerne in Schwarz oder Weiß (auch im Sneakerbereich) sowie mit auffälligen Profil-, Krepp- oder Plateauböden. Andererseits waren aber auch extrem bunte Sommer-Farben zu sehen, wobei hier vor allem auffällige Prints im Ethno-Stil oder mit klassischen Streifen- und Punktemustern dominieren. Bei den Schuhtypen gelten vor allem Slip-Ons als wichtiger Trend.