Sönke Padberg ist seit 1. Januar 2026 Geschäftsführer des BTE und bildet gemeinsam mit Hauptgeschäftsführer Rolf Pangels die Geschäftsführung. Er folgt damit auf Axel Augustin, der nach 34 Jahren seine Tätigkeit beim BTE beenden wird. Augustin begründet seinen Rückzug mit privaten Gründen. „Die Deutsche Bahn wird ab Februar meine Heimatstadt für fast ein halbes Jahr vom kompletten Zugverkehr abkoppeln. Die regelmäßige Fahrt nach Berlin wird damit eine echte Zumutung“, erklärt er auf Linkedin. Der BTE verlagerte seinen Sitz 2025 von Köln nach Berlin. Augustin bleibt dem BTE als Verantwortlicher der ITE GmbH erhalten: In dieser Funktion ist er als Chefredakteur des BTE-Magazins Marketing-Berater tätig und verantwortet BTE-Veranstaltungen wie den BTE Digital Day, den BTE-Kongress und die BTE-Webinare. „Tatsächlich kann ich mir nach so vielen Jahren auch gar nicht vorstellen, der Branche komplett den Rücken zu kehren. Dafür hat mir die Arbeit immer viel zu viel Freude bereitet. Der Textil- und Outfithandel inkl. seiner Vorstufen, begleitenden Verbänden und Dienstleistern ist eine wunderbare Branche, für deren erfolgreiche Zukunft sich zu kämpfen lohnt!“, so Augustin.
Padberg begann im Februar 2025 beim BTE. Er war bislang als Referent zuständig für die Beratung von Modehandelsunternehmen und speziell von Schuhgeschäften in fachlichen bzw. betriebswirtschaftlichen Fragen sowie für die allgemeine Mitgliederbetreuung. Außerdem übernahm er die Betreuung des BTE-Büros in Berlin. Als Geschäftsführer verantwortet er die Bereiche Marktanalyse, Marktbeobachtung und Bewertung für den Fashion- und Schuhhandel. Ein zentraler Bestandteil der Tätigkeit ist die Analyse betriebswirtschaftlicher Auswertungen sowie die Planung und Steuerung der IT-Prozesse rund um die Digitalisierung im Handel und die Optimierung der Back-Office-Prozesse. Darüber hinaus widmet er sich den Themen Handel in Innenstädten, Betriebsübergaben sowie der politischen Positionierung in Berlin. Gegenüber schuhkurier kündigte er an, dass der BTE zukünftig die bestehenden Herausforderungen benennen, relevante Benchmarks ableiten und erfolgreiche Leuchtturmprojekte aus dem Handel sichtbar machen wird. Trotz aller Herausforderungen bleibe der Blick nach vorn. Es gebe zahlreiche positive Signale und innovative Aktivitäten seitens einiger Händler. Hier gelte es, Mut zu machen und konkrete Handlungsoptionen skalierbar aufzuzeigen. Ein Beispiel dafür sei das in Kürze erscheinende Whitepaper, das unter dem Titel „Schuhe auf Textilflächen, neue Vertriebschancen für Schuhindustrie und -handel“ innovative Perspektiven und Potenziale für die Branche aufzeigen soll.