C&A hat am 25. Januar mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit mit externen digitalen Marktplätzen „im Laufe der kommenden Wochen kontrolliert zum Abschluss gebracht“ wird. Das betrifft die Platzierung der Waren auf den Marktplätzen von Wehkamp, Zalando und Amazon. C&A wolle sich auf den Auf- und Ausbau seiner eigenen digitalen Kanäle und Geschäfte mithilfe interner Kapazitäten konzentrieren.
Mit Wehkamp arbeitete C&A seit 2008, zunächst in den Niederlanden, zusammen. 2022 begann die Zusammenarbeit mit Amazon und Zalando. Die Zusammenarbeit sollte den Kundenstamm erweitern und für die eigenen Kanäle gewinnen. Eine umfangreiche Auswertung habe jedoch gezeigt, dass die Ergebnisse in dieser Hinsicht nicht zufriedenstellend waren. Obwohl die Partnerschaften zum Umsatzwachstum des Marktplatzgeschäfts beitrugen, hätten sie nicht zu dem erwarteten Margenbeitrag geführt. Deswegen wird es nun nur noch den Weg über die eigenen Kanäle geben. Ausgebaut wird dabei das Membership-Programm C&A for you. „Das Programm ist mit fast 4 Millionen Mitgliedern in ganz Europa erfolgreich gestartet und wir glauben fest an den Wachstumskurs, der vor uns liegt. Wir sind davon überzeugt, dass wir das Potenzial haben, unser digitales Geschäft zu modernisieren und zu vereinfachen, und es damit zukunftsfähig zu machen und weiter zu wachsen.“, sagt Wim Blaauw, Chief Digital & Transformation Officer bei C&A.