Im Berichtszeitraum bis zum 26. September 2026 sank der Konzernumsatz zwar um 5,5 % auf 809 Mio. US-Dollar, unter dem Strich erwirtschaftete Capri Holdings jedoch einen Nettogewinn von 27 Mio. US-Dollar – nach einem Verlust von 34 Mio. US-Dollar im Vorjahresquartal. Maßgeblich für diesen Wandel war die Steigerung der Bruttomarge um 2,3 Prozentpunkte auf 63,3 %, begünstigt durch einen höheren Anteil regulär verkaufter Produkte sowie geringere Zollbelastungen. Das bereinigte operative Ergebnis kletterte im gleichen Zeitraum von 20 Mio. auf 31 Mio. US-Dollar.
Die beiden verbliebenen Konzernmarken entwickelten sich dabei unterschiedlich: Während die umsatzstärkste Marke Michael Kors einen Erlösrückgang um 8,6 % auf 663 Mio. US-Dollar hinnehmen musste, wuchs Jimmy Choo zweistellig um 11,5 % auf 146 Mio. US-Dollar und kehrte mit 2 Mio. US-Dollar operativem Gewinn wieder in die Profitabilität zurück.
Neben den operativen Fortschritten gelang Capri Holdings ein signifikanter Abbau der Nettoverschuldung von rund 1,6 Mrd. auf 336 Mio. US-Dollar. Vor diesem Hintergrund blickt die Konzernführung zuversichtlich auf den weiteren Jahresverlauf. Für das gesamte Geschäftsjahr 2027 prognostiziert das Management nun einen Umsatz von rund 3,42 Mrd. US-Dollar sowie ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von etwa 2,20 US-Dollar und rechnet für die zweite Jahreshälfte mit einer Rückkehr zum Umsatzwachstum. Die Zahlen beziehen sich auf die fortgeführten Aktivitäten ohne die Ende 2025 veräußerte Marke Versace.