Der Umsatz von CCC legte 2018 auf 1,15 Mrd. Euro zu. Das entspricht einer Steigerung um 18% gegenüber dem Vorjahr. Die Erlöse aus dem stationären Geschäft legten im Zeitraum Januar bis Dezember um 14% auf knapp 900 Mio. Euro zu – 68,9 Mio. steuerte dabei die Karl Vögele AG aus der Schweiz bei, die CCC Mitte des vergangenen Jahres mehrheitlich übernommen hatte. Der Onlineumsatz von CCC stieg um 60% auf 225 Mio. Euro. Über das Tochterunternehmen Eobuwie betreibt der Filialist unter anderem den deutschen Onlineshop eschuhe.de.
Zahlen und Fakten zur Partnerschaft von CCC und HR Group
Im November hatten CCC und die HR Group aus Osnabrück eine strategische Partnerschaft vereinbart. Demnach übernimmt die HR Group für den symbolischen Kaufpreis in Höhe von 1 Euro 100% der Anteile an der CCC Germany GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, die rund 80 CCC-Filialen in Deutschland betreibt. Die CCC S.A. erwirbt wiederum für 5,8 Mio. Euro eine strategische Minderheitsbeteiligung an der HR Group in Höhe von ca. 30%. Aus den Unterlagen, die CCC zu der Transaktion veröffentlicht hat, geht darüber hinaus hervor, dass CCC in den ersten drei Quartalen in Deutschland 15 Mio. Euro Verlust gemacht hat. Auch Angaben zur HR Group finden sich in der Präsentation. Demnach lag der Umsatz des Unternehmens im Geschäftsjahr 2018, das am 30. September endete, nach vorläufigen Angaben bei 370 Mio. Euro – weniger als 5% wurden dabei online erwirtschaftet. Die EBITDA-Marga lag bei 4,5%. Die HR Group verkaufte im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 13 Mio. Paar Schuhe, davon stammen 67% von Eigenmarken. Künftig soll eine erhebliche Anzahl dieser Schuhe in den Fabriken von CCC produziert werden.