Aus der Studie geht ferner hervor, dass die Mehrheit der Deutschen (68%) bereit ist, für höhere Qualität etwas mehr zu zahlen. Einkaufsort ist mit 23% meist der Facheinzelhandel – fast ebenso oft aber Filialisten und Online-Stores (je 22%). Auf Platz vier und in der Käuferguns weit abgeschlagen folgen Warenhäuser sowie Off-Price-Stores mit jeweils nur 8%. Vergleichbar liegen die Werte für Gesamteuropa. Über die Hälfte der Deutschen kauft sehr gerne neue Kleidung und geht spontan zum Shoppen, 43% tun dies mindestens einmal pro Monat. Zwar orientieren sich die Verbraucher zunehmend Richtung Omnichannel, doch getätigt werden Käufe noch bevorzugt im stationären Handel.
Internet als wichtigste Inspirationsquelle
34% der befragten Deutschen nutzen das Internet als Inspirationsquelle. Zwei von drei Konsumenten vertrauen in Sachen Mode vor allem den Websites der Marken Jeweils 33% der Befragten orientieren sich am POS-Display sowie an den Outfits von Freunden und Kollegen. 25% lassen sich durch andere Leute inspirieren. Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer (45%) lässt sich von der eigenen Garderobe bzw. den eigenen Modevorlieben leiten.
Im Internet informieren, im Fachhandel shoppen
Jeder siebte von zehn Konsumenten in Deutschland nutzt das Internet für einen Vorab-Check: 54% suchen dort nach Mode, 39% vergleichen Preise und 27% informieren sich über spezielle Angebote.Die meisten Verbraucher möchten die Teile vor dem Kauf anprobieren und in den Händen halten. Da dies online nicht möglich ist, sieht ein Drittel ganz davon ab, über das Internet zu kaufen. 32% der Befragten äußern zudem Bedenken zur Sicherheit privater Daten, für 29% erschweren unklare Versandkosten den Kauf. 28% der Studienteilnehmer wiederum verzichten wegen nicht ersichtlicher Qualität auf den Einkauf.
Trotz der Vorbehalte mancher Konsumenten werden Online-Käufe für Bekleidung und Schuhe bis 2020 laut Studie um 32% ansteigen. Lagen die Online-Ausgaben 2015 noch bei 9,9 Mrd. Euro, werden für das Jahr 2020 bereits 13 Mrd. Euro erwartet.