Bei der 163. Ausgabe der ILM werden rund 300 Marken aus 25 Ländern ihre Kollektionen für die Saison Herbst/Winter 2026/27 präsentieren. Sie treffen auf Einkäufer aus mehr als 60 Nationen. „Wir sind einzigartig. Diese Konstellation gibt es nur in Offenbach. Das macht unseren Erfolg aus“, unterstreicht Arnd Hinrich Kappe, Geschäftsführer der Messe Offenbach, die internationale Vorrangstellung der ILM.
Langjährige Aussteller bilden das Herzstück der ILM. „Ich freue mich besonders, dass wieder namhafte Marken ihre Teilnahme an der kommenden Ausgabe bestätigt haben. Sie haben die Bedeutung der ILM erkannt und nutzen die Messe, um bestehende Kontakte zu pflegen und neue Kunden zu generieren“, so Kappe. Für den Handel unverzichtbare Marken werden von Newcomern, Start-ups und Wiederkehrern ergänzt.
In Zukunft wird das Angebot noch vielfältiger, kündigt die Messe Offenbach an: Über das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geförderte Messeprogramm „Young Innovators“ können weitere junge Unternehmen an der ILM teilnehmen. Für Kappe stellt die Förderung ein Projekt dar, das wertvolle Impulse verspricht: „Es geht um Produkte und Konzepte, die nicht nur auf der Messe, sondern auch am POS mehr Belebung und Begehrlichkeit schaffen könnten.“
Das kreative Potenzial junger Menschen steht auch im Fokus der Kooperation mit der Hochschule Reutlingen. Die beiden Brands Crochet Club by AJ und Ashes.Lab haben den Wettbewerb „Stoff im Kopf“ gewonnen und erhalten eine eigene Fläche. Bei dem Wettbewerb handelt es sich um eine Initiative, die baden-württembergischen Gründern und Start-ups Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Geschäftsideen im textilen oder textil-digitalen Bereich gewährt – werden eine eigene Fläche erhalten. „Der Blick über den Tellerrand ist nicht nur wichtig, sondern in Zeiten wie diesen ein Muss“, so Kappe.
Ein Hauch von Glamour
Mit der TV-Moderatorin Frauke Ludowig zieht ein Hauch von Glamour in die Offenbacher Messehallen ein. Sie wird nach modischen Highlights Ausschau halten und die neuesten Trends in die Öffentlichkeit tragen. So sollen die Produkte der Aussteller direkt zum Endkonsumenten gebracht werden. „Da haben alle etwas davon, wenn die Endverbraucher Lust auf Taschen und Koffer bekommen“, erläutert Kappe. Neben ihren Social-Media-Aktivitäten gewährt Frauke Ludowig im Live-Talk exklusive Einblicke in ihre persönliche Lifestyle-Welt.
In Kooperation mit der Agentur Satis&fy wird im Eingangsbereich der Messe eine überdimensionale Tasche im Format 3 x 3 Meter die Blicke anziehen. Zudem wird eine 360-Grad-Videokamera im Foyer aufgebaut. Hier können Besucher und Aussteller individuelle 360-Grad-Videos kreieren und in den sozialen Netzwerken teilen. „Ein hoher Entertainment-Faktor ist garantiert“, verspricht Kappe. Hinzu kommen gestaltete Flächen, wie z.B. eine mit Installationen beleuchtete Parklandschaft, die zum Verweilen einladen. Auch in der Gastronomie geht die Messe Offenbach neue Wege: Ein mobiles Catering-Konzept bietet Ausstellern und Besuchern ein umfangreiches Angebot.
„Wir sind ein exzellent funktionierender Branchentreff. Dafür stehen nicht zuletzt die vielen Programmpunkte, die den besonderen Charme und die Stärke der ILM ausmachen“, sagt Kappe. Events, Trendvorträge und Talkrunden werden eindrucksvoll inszeniert. Neben den beliebten After-Work-Partys wird das „Hidden Highlight“ zum Treffpunkt für geladene Gäste: Am Sonntagabend erhalten 20 ausgewählte Aussteller die Möglichkeit, ihre wichtigsten Kunden zu einem Get-together mit Flying Buffet willkommen zu heißen. Gesponsert wird das exklusive Event von der Messe Offenbach.
Synergien mit TGA und Ambiente
Die ILM ist außerdem eine neue Kooperation mit der Travel Goods Association eingegangen. Neben mehr als 20 neue Marken, hauptsächlich aus dem Outdoor-Bereich wie z.B. Eagle Creek oder Briggs & Riley, werden gleichzeitig auch Fachbesucher aus den USA nach Offenbach reisen.
Und auch aus dem benachbarten Frankfurt erhofft sich die Messe Offenbach den einen oder anderen Einkäufer. Denn zeitgleich zur ILM findet vom 6. bis 10. Februar die Konsumgüter-Messe Ambiente statt. Ein kostenloser Shuttle-Service verbindet die beiden Messen miteinander.
Viele Unternehmer sorgten sich angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Unsicherheiten um ihre Zukunft, so Arnd Hinrich Kappe abschließend. „In dieser Situation werden wir als Messe daher besonders aktiv.“