Dennis Schröder hat die Verantwortung für das EMEA-Geschäft von Skechers übernommen. Wie der Manager jetzt auf seinem Linkedin-Profil mitteilte, ist er seit Anfang September für den US-amerikanischen Schuhkonzern tätig. In den ersten Wochen seiner neuen Funktion besuchte er unter anderem verschiedene Märkte, traf Country Manager und weitere Führungskräfte und nahm an der europäischen Produktkonferenz des Unternehmens teil.
Die Dimension der Region sei eine seiner ersten wesentlichen Erkenntnisse, schreibt Schröder auf Linkedin: Das EMEA-Geschäft von Skechers umfasst demnach 58 Länder, mehr als 6.500 Mitarbeiter, über 1.000 Stores, ein schnell wachsendes Digitalgeschäft und zwei große Distributionszentren. Als zentrale Aufgabe nennt er, die unterschiedlichen Märkte enger zusammenzuführen und gleichzeitig deren Besonderheiten zu berücksichtigen.
Vor seinem Wechsel zu Skechers war Schröder unter anderem für Puma, Nike und 11teamsports tätig. Anfang 2024 hatte er die Position des CEO beim Sneaker- und Streetwear-Filialisten Snipes übernommen. Im Frühjahr 2026 übergab er die operative Verantwortung für das Europageschäft an Samuel Deichmann und wechselte in eine beratende Funktion. Bemerkenswert ist der Wechsel zu Skechers vor allem vor dem Hintergrund einer zuvor angekündigten Personalie bei Puma. Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller hatte im Mai mitgeteilt, Schröder werde zum 17. August 2026 als Managing Director Europe zu Puma zurückkehren. Zwischen 2010 und 2015 hatte er bereits verschiedene Vertriebspositionen bei dem Unternehmen inne.
Dazu kam es offensichtlich nicht. Im September gab Puma stattdessen bekannt, dass Fokko de Rooij mit Wirkung zum 1. Oktober die Position des Managing Director Europe übernimmt. Gründe für die Änderung der ursprünglichen Personalplanung nannte Puma nicht.
Bei Skechers will Schröder nun insbesondere die Zusammenarbeit innerhalb der EMEA-Region stärken. Nach der europäischen Produktkonferenz reiste er weiter zum Distributionszentrum des Unternehmens in Belgien. Besonders beeindruckt habe ihn bislang neben der Größe des Geschäfts der Unternehmergeist und die Geschwindigkeit des Unternehmens, schreibt der Manager. Sein Ziel sei es, auf dem bestehenden Geschäft aufzubauen, die einzelnen Märkte besser zu verstehen und zusätzliche kommerzielle Potenziale zu erschließen.