Für mittelgroße oder kleinere Unternehmen
Insage ist ein sehr junges Unternehmen und soll nun nach dem Willen der drei Gründer Erfahrungen in vielen Branchen sammeln. Aktuell arbeiten bereits Unternehmen in den Bereichen Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik und Mode mit der Software. Ein Unternehmen muss nicht riesig sein, um die KI von Insage nutzen zu können. Wichtig ist der E-Commerce-Ansatz, den die Software unterstützen kann. Händler oder Hersteller mit Onlineshop oder auch Plattformen, auf denen mehrere Unternehmen zusammenarbeiten, können das Tool nutzen. „Gerade Unternehmen, die noch nicht lange E-Commerce betreiben und möglicherweise keinen Data Scientisten haben, könnten von Insage profitieren“, sagt Engelhorn. Wer die Zusammenarbeit mit Insage starten möchte, mit dem führt das Team von Insage zunächst ein Initialgespräch, um die Fragestellungen des potenziellen Kunden zu ermitteln. Es folgt eine interne Analyse der vorhandenen technischen Systeme und der Leistungen, die Insage auf Basis dessen bieten kann. Und dann wird in Workshops analysiert, welche Informationen in den Datenquellen gesucht werden sollen. Gegebenenfalls wird auch geschaut, ob das KI-Modell noch weiter trainiert werden muss, um bestimmte Fragen des Kunden noch präziser beantworten zu können. Kommt es zur Zusammenarbeit, werden die Systeme angebunden. Die Software arbeitet dabei cloudbasiert. Der User kann über eine Web-App darauf zugreifen und die gewünschten Informationen abrufen. Das Pricing richtet sich nach den Anforderungen des Kunden und der vorhandenen Infrastruktur. Weil Insage noch jung ist und Erfahrungen sammeln muss, ist es den Verantwortlichen wichtig, mit ihren Kunden eng im Dialog zu bleiben.
„Wir wollen immer wissen, wo es pain points gibt“, sagt Engelhorn. Über ein Ticket-System können sich Kunden an den Support wenden. Insage will ein Customer Success Management aufsetzen und das Feedback der Kunden auch im Gründerteam permanent validieren. „Wir haben ein ureigenes Interesse daran, die Fragen unserer Kunden zu klären und ihre Probleme zu lösen. Unser Ziel ist es, jeden Kunden zufriedenzustellen. Es geht uns nicht um den Verkauf der Software und dann ’Friss oder stirb‘. Die drei Macher von Insage sehen Potenzial für ihre Neuentwicklungen in vielen Branchen – auch im Modebusiness. Ge wisse Grenzen kalkuliert Simon Engelhorn dabei ein. Diese könnten in der bestehenden Datenbasis und -infrastruktur von Unternehmen liegen. „Es gibt Firmen, deren Infrastruktur nicht für KI nutzbar ist. Wenn man vor zehn Jahren eine ERP-Lösung eingeführt hat, konnte man KI nicht auf dem Schirm haben. Es ist dann eine große Herausforderung, dies zusätzlich zu implementieren. Denn damit KI funktioniert, braucht sie Kontext und viele Daten. Und sie braucht performante Systeme mit halbwegs standardisierten Datenstrukturen und Datenbanken. Das ist in vielen Unternehmen sicherlich eine Herausforderung.“