Keine einfache Zeit
„Ja, wir feiern dieses Jahr 20 Jahre Calino“, stellt Corinna Bogdanovic, Gründerin und Geschäftsführerin, fest. Doch ein einfacher Weg sei es nicht gewesen. Allein die letzten Jahre hätten dem Laden ordentlich zugesetzt. „Gott sei Dank haben wir Corona überlebt. Es geht weiter, auch wenn das zwei oder drei echt schwere Jahre waren.“ Denn in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen wurde Calino nicht unter die Kategorie des täglichen Bedarfs gestuft, so dass Verkäufe während der Lockdowns nur über die Ladenschwelle zu handhaben waren.
„Kinderschuhe braucht man zum Glück immer“, sagt die Geschäftsführerin. „Und in Oberkassel hat uns die lokale Kundschaft auch sehr unterstützt.“ Nicht zuletzt, weil Calino stets kreativ und lösungsorientiert handelte. So habe man während der Lockdowns nach alternativen Verkaufsmöglichkeiten geschaut – auf einen richtigen Onlineshop habe man allerdings weiterhin verzichten wollen. Trotzdem musste etwas getan werden. „Wir hatten dann einen Instagram-Crashkurs“, erzählt Bogdanovic. Nahe Verwandte wiesen in die Plattform, so dass zumindest etwas Geschäft auch über den direkten Kontakt zustande gebracht werden konnte.
So wurden die Schuhe nach Hause geliefert, woraufhin die Kundinnen und Kunden Rückmeldungen und Fotos von erhaltenen Bestellungen zusendeten. „Bei Kinderschuhen war definitivBedarf. Wir haben Lösungen gefunden, auch wenn es uns sehr schwer gemacht wurde.“ So wurden häufig falsche Größen für die Kinder bestellt, weil keine Messungen angeboten werden durften. Die Lockdowns gingen dementsprechend mit Herausforderungen einher, denen Calino jedoch Herr wurde. „Es ist nicht alles einfacher geworden, aber wir schauen trotzdem noch hoffnungsvoll in die Zukunft.“