Im Dezember 2025 lagen die deutschen Exporte bei 130,5 Mrd. Euro. Die Importe sanken im selben Zeitraum noch deutlicher auf 109,2 Mrd. Euro nach. Damit weitete sich der Außenhandelsüberschuss auf 21,2 Mrd. Euro aus, nach 17,4 Mrd. Euro im Dezember 2025. Im Vorjahresvergleich legten die Exporte leicht um 0,6 % zu, während die Importe um 4 % zurückgingen.
Besonders schwach entwickelte sich der Handel mit den EU-Staaten. Die Exporte in die Europäische Union sanken gegenüber dem Vormonat um 4,8 % auf 71,6 Mrd. Euro, die Importe aus den EU-Staaten um 6,5 % auf 55,6 Mrd. Euro. Der Handel mit Drittstaaten zeigte sich etwas robuster: Die Ausfuhren in Nicht-EU-Länder stiegen um 1 % auf 58,8 Mrd. Euro, die Einfuhren von dort gingen um 5,3 % auf 53,6 Mrd. Euro zurück.
Wichtigster Exportmarkt blieben im Januar 2026 die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 13,2 Mrd. Euro geliefert, ein Plus von 11,7 % zum Vormonat. Die Exporte nach China sanken dagegen um 13,2 % auf 6,3 Mrd. Euro, die Ausfuhren in das Vereinigte Königreich gingen um 2,6 % auf 6,8 Mrd. Euro zurück. Auf der Importseite blieb China mit 14,2 Mrd. Euro wichtigstes Herkunftsland, allerdings mit einem Rückgang von 8,3 % gegenüber Dezember.
Auch der Handel mit Russland blieb rückläufig. Die Exporte in die Russische Föderation lagen im Januar bei 0,5 Mrd. Euro und damit 8,3 % unter dem Vormonat sowie 15,9 % unter dem Vorjahreswert. Die Importe aus Russland sanken auf 0,1 Mrd. Euro.