Die DHL Group hat angekündigt, dass die Preise zum Versenden von Paketen für Geschäftskunden ab dem 1. Oktober steigen werden. Die Preisanpassung wird je nach Kundengruppe in Wellen umgesetzt. Die Preissteigerung sei notwendig, weil die Personalkosten nach dem Tarifabschluss im März drastisch gestiegen sind. Auch die steigenden Preise bei der Inflation hätten für diese Anpassung gesorgt. „Angesichts deutlich gestiegener Kosten für Personal und Transporte und aufgrund von Investitionen in die Dekarbonisierung unserer Wertschöpfung sind Preisanpassungen für unsere Geschäftskunden unausweichlich. Es ist uns sehr wichtig, für unsere Kundinnen und Kunden ein verlässlicher Partner zu sein“, erklärt Benjamin Rasch, Marketingchef der deutschen Brief- und Paketsparte der DHL Group. Die Preisanpassungen beziehen sich auf den nationalen und internationalen Versand durch Geschäftskunden. Diese sollen individuell über die neuen Preise informiert werden. Die Preise für Privatkunden bleiben unverändert.
Zusätzlich wird die Struktur der Versandkosten angepasst. Nicht beeinflussbare Kosten, wie für Energie- und Maut, sind nun nicht mehr Teil des Basispreises und sollen für mehr Transparenz als zusätzliche Gebühr angegeben werden. „Sofern diese Kosten sinken, geben wir das an die Kundinnen und Kunden weiter. Dies ist zum Beispiel aktuell beim Energiezuschlag der Fall“, so Rasch. Der Energiezuschlag wurde im Januar 2023 eingeführt und sollte die Schwankungen der Energiepreise berücksichtigen. Seit August liegt dieser aufgrund der Senkung des zugrunde liegenden Energiepreisindex bei 0,0%.