’Die Schuhleister‘ waren im Sommer 2016 gegründet worden. Das Start-up-Unternehmen ist spezialisiert auf Maßschuhe, -leisten und individuelle Einlegesohlen bzw. Sohlenkonzepte.
Timo Marks, Geschäftsführer und einer der Gründer des Unternehmens, war seinerzeit nach eigenen Worten angetreten, „die Schuhindustrie ins 21. Jahrhundert zu transferieren.“
Laut einem Bericht des Handelsblatt vom Dezember 2016 lag die Produktionskapazität von ’Die Schuhleister‘ bei 100 Paar pro Monat.
Gegenüber schuhkurier gab sich Timo Marks mit Blick auf die Zukunft von ’Die Schuhleister‘ trotz Insolvenz zuversichtlich: Das Unternehmen werde weiter geführt. „Das Geschäftsmodell fokussiert noch zu sehr auf der Vergangenheit und nicht der Zukunft, da diese digital ist. Dahingehend wurde das weitere Vorgehen der Schuhleister radikal geändert.“ Teil dieser Änderung sei eine Restrukturierung. „Das neu aufgebaute Unternehmen wird mit hoher Geschwindigkeit an der Digitalisierung der Schuhindustrie mithilfe von OneFID weiterarbeiten und die Geschichte des Teams aus Köln fortsetzen“, so Marks weiter. Entlassungen seien nicht geplant. Die Schuhleister beschäftigt laut Marks aktuell elf Mitarbeiter.
Man werde in Kürze weitere Informationen zur Zukunft des Unternehmens mitteilen, so Marks weiter.