Im Cluster Bekleidungen, in dem auch die Warengruppe der Schuhe inkludiert sind, konnten die Umsätze um 2,7% von 3,932 Mrd. Euro auf 4,039 Mrd. Euro gesteigert werden. Nur das Cluster der Waren des täglichen Bedarfs ist mit 3,7% noch stärker gewachsen. Die Umsätze mit Schuhen separat betrachtet sind sogar um 5,7% gewachsen. Insgesamt wurden mit Schuhen im Internet 831 Mio. Euro umgesetzt, im Vorjahresquartal waren es 787 Mio. Euro.
Vor allem über Marktplätze wurde mehr umgesetzt. Nach Wachstumsraten von 2,3% und 0,4% wurden im dritten Quartal 7,2% mehr umgesetzt als im Vergleichszeitraum. Über Marktplätze werden damit 9,25 Mrd. Euro bzw. 53,4% des Gesamtvolumens umgesetzt. Rückläufig waren hingegen die Umsätze von reinen Online-Händlern und Omnichannel-Anbietern. Die reinen Online-Händler haben 5,3% an Umsatz verloren, und haben einen Marktanteil von 28,8%. Die Omnichannelanbieter haben 6,1% verloren und haben einen Marktanteil von 12,1%. Die D2C-Kanäle konnten um 6,6% wachsen. „Auffällig sind zwei Phänomene im Onlinemarkt: Zum einen die erhebliche Bedeutung von Second-Hand-Plattformen, die zusammen fast ein Zehntel aller Bestellungen auf sich vereinen. Zum anderen haben prominente asiatische Anbieter inzwischen in vielen Kategorien führende Positionen eingenommen, was die Zahl der Bestellungen betrifft”, ergänzt Martin Groß-Albenhausen. Das aufgelaufene Gesamtvolumen der Online-Käufe über asiatische Plattformen erreicht vor dem Weihnachtsgeschäft mehr als 2,1 Mrd. Euro. Das sind 3,8% des gesamten aufgelaufenen Volumens.