Aus der aktuellen Kurzstudie des ECC Köln geht hervor, dass Smartphones vor allem bei den unter 20 Jährigen, der so genannten Generation Z, beliebt sind. Dabei nutzen Vertreter dieser Generation das Smartphone in den gleichen Situationen wie die Babyboomer – nur wesentlich ausgeprägter: In Wartesituationen greift mehr als die Hälfte häufig oder sehr häufig zum Smartphone. Sogar im Ladengeschäft recherchieren 17% der jungen Smartphone-Besitzer mit dem Smartphone und auch während eines Beratungsgesprächs nutzt fast jeder Zehnte der Generation Z sein Smartphone.
Empfehlungen bewegen Smartphone-Besitzer zum Kauf
Neben ’traditionellen‘ Impulsen, wie Werbungen, Katalogen oder Prospekten, bieten die mobilen Endgeräte für Unternehmen neue Möglichkeiten. Unternehmen können laut ECC beispielsweise durch Push-Nachrichten, die als mobile Impulse in Echtzeit an viele Endgeräte gesendet werden können, Konsumenten zum Kauf, im Ladengeschäft oder online, animieren.
Doch trotz dieser neuen, mobilen Beeinflussungsmöglichkeiten durch Unternehmen sind Freunde, Bekannte oder Kollegen auch für Smartphone-Besitzer Impulsgeber Nummer eins! Fast jeder fünfte Kauf außerhalb der eigenen vier Wände, wird durch die Empfehlung von Freunden, Bekannten oder Kollegen ausgelöst. Auch Kundenrezensionen und -bewertungen stehen bei Smartphone-Besitzern weiterhin hoch im Kurs. Sie lösen circa 12% der Käufe außer Haus aus.
Die Ergebnisse der ECC-Kurzstudie
Die jungen Smartphone-Besitzer nutzen sie im Ladengeschäft bereits heute vermehrt. Auch sogar während eines Beratungsgesprächs. Die Generation Z zeigt somit, was auf die Händler zukommt. Unternehmen müssen sich nach Ansicht des ECC darauf einstellen, dass Konsumenten zukünftig die mobile Onlineinformationsrecherche verstärkt in den Auswahl- und Beratungsprozess in stationären Ladengeschäften integrieren werden. Unternehmen sollten daher ihren Konsumenten nicht nur freies WLAN im Ladengeschäft zur Verfügung stellen, sondern auch ihr eigenes Angebot darauf anpassen und die relevanten Inhalte für ihre Zielgruppe mobil bereitstellen. Außerdem zeigt die Kurzstudie auf, dass Smartphone-Besitzer trotz vielfältiger Impulse durch die Unternehmen weiterhin auf die Empfehlungen anderer vertrauen! Ein aktives Beschwerdemanagement der Unternehmen ist somit unabdingbar, um negative Mundpropaganda und Rezensionen durch unzufriedene Konsumenten erst gar nicht entstehen zu lassen und den positiven Einfluss der Impulse auf das Kaufverhalten zu nutzen.