Untersucht wurden zehn Schuhmarken. Sieben davon werden über einen eigenen Online-Shop vertrieben: Tamaris, Sioux, Birkenstock, Buffalo, Josef Seibel, Ricosta und Peter Kaiser. Als Alternative dazu leiten die Web-Auftritte von Marco Tozzi, Gabor und Ara sowie von Sioux, Birkenstock und Josef Seibel Kaufinteressenten zu Online-Partnerhändlern weiter.
Die Relevanz des stationären Händlernetzes im Schuhvertrieb spiegelt sich auch auf den Marken-Websites wider. So halten alle untersuchten Online-Auftritte Informationen zu lokalen Schuhhändlern bereit. Besonders kundenfreundlich: Acht von zehn Marken-Websites haben eine interaktive Karte implementiert, die die Händlersuche vereinfacht. Jedoch finden Internetnutzer nur auf vier Websites die Öffnungszeiten der stationären Händler. „Damit Konsumenten einer Marke treu bleiben, auch wenn sie vom Online- in den Offline-Kanal wechseln, sind Cross-Channel-Services wie eine Händlernetzsuche entscheidend. Anbieter sollten es den potenziellen Kunden dabei jedoch so einfach wie möglich machen – Informationen wie Telefonnummern und Öffnungszeiten der lokalen Händler sind ein Muss“, so Boris Achterberg, Leiter Consulting & Vertrieb am ECC Köln.