Knapp 43% aller für die ECC-Payment-Studie befragten Händler haben in den letzten zwei Jahren neue Zahlungsverfahren in ihren Online-Shop integriert. Dabei war PayPal mit knapp 14% das beliebteste neue Zahlungsverfahren. Den zweiten Platz teilen sich die abgesicherte Rechnung und die SOFORT Überweisung (9%), gefolgt von Amazon Payments (8%). Insgesamt wurden jedoch vornehmlich bereits etablierte Zahlungsverfahren aufgeschaltet. Neuere Payment-Methoden wurden insgesamt seltener in das Angebot aufgenommen. Dies zeigt, dass die Onlinehändler vorerst noch damit beschäftigt sind, die Topverfahren anzubinden und damit die Mindestanforderungen ihrer Kunden zu befriedigen.
Trendfaktoren aus Konsumentensicht: Schnelligkeit, Internationalität und mobile Nutzung
Heutige Basisanforderungen von Online-Shoppern an Zahlungsverfahren sind laut IfH-Studie Sicherheit, keine Extra-Kosten, Datenschutz, einfache Bedienung und einfache Rückerstattungsmöglichkeit. Schnelligkeit, internationale Einsetzbarkeit und die einfache und bequeme mobile Nutzung seien Trendfaktoren, deren Relevanz im Vergleich zum Vorjahr aus Konsumentensicht erkennbar zugenommen habe. Insbesondere in Bezug auf die mobile Nutzung habe sich eine Steigerung der Relevanz (+48%) gezeigt. Da alle drei Kriterien von Heavy Shoppern bereits heute als überdurchschnittlich wichtig empfunden werden, sei davon auszugehen, dass sich diese Effekte mit zunehmender Shopping-Erfahrung und -Häufigkeit der Gesamtbevölkerung weiter verstärken werden. Künftig werde sich daher der Wettbewerb über diese drei Trendfaktoren differenzieren.