Bereits seit 17 Jahren ist der 42-jährige Steen Borgholm beim Schuhhersteller Ecco und blickt stolz auf eine erfolgreiche Karriere zurück. Wie er selbst in einem Interview sagt, hätte er früher nie daran gedacht, dass er eines Tages der CEO eines multinationalen Unternehmens mit mehr als 20.000 Mitarbeitern sein würde.
Eine Neuausrichtung steht im Fokus
Seit dem 24. Mai steht Steen Borgholm an der Spitze von Ecco und löste damit seinen Vorgänger Dieter Kasprzak als Vorstandsvorsitzenden ab. Welche Herausforderungen auf den frisch gebackenen Ecco-Chef zukommen, erklärt Steen Borgholm wie folgt: „Meine wichtigste Aufgabe ist es, Ecco für die Zukunft aufzustellen, in einer unvorhersehbaren und sich stetig wandelnden Welt. Außerdem einerseits das zu respektieren, was den heutigen Erfolg des Unternehmens geschaffen hat, und anderseits zu verstehen, dass ein erfolgreiches Vorangehen auch Neuerungen fordert. Als erfolgreiches Unternehmen müssen wir schneller auf die Marktbedürfnisse reagieren, um für unsere Kunden relevant zu bleiben.“
„Ich bin mir der möglichen Außenwirkung eines neuen CEOs, von dem vermutet wird, dass er Ecco ganz allein nach vorne bringen will, durchaus bewusst. Ecco sollte niemals wie der FC Barcelona agieren, der ein hervorragendes Spiel absolviert, wenn Messi auf dem Spielfeld ist, aber schlecht performt, wenn dieser nicht mitspielt. Wir sollten eher wie das Team von Bayern München (meine Lieblingsmannschaft) spielen: Eine stabile und homogene Truppe, bestehend aus vielen exzellenten Spielern, die jedes Jahr erfolgreich in der Champions League spielen.“