Der Umsatz von Ecco sank im Geschäftsjahr geringfügig von 1,255 Mrd. Euro auf 1,250 Mrd. Euro. Während die Erlöse des Schuhsegments um 2% gesteigert werden konnten, bereitete Ecco vor allem die Ledersparte Sorgen. Hier ging der Umsatz deutlich um 10% zurück. Dies sei auf eine verstärkte Konzentration auf den Verkauf von höherwertigem Leder zurückzuführen, teilte Ecco mit. Unter dem Strich blieb Ecco ein Gewinn in Höhe von 132,9 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es noch 141,2 Mio. Euro. „Die Schuhindustrie steht vor einer Reihe von Herausforderungen: geringeres Wachstum, steigende Kosten und ein zunehmender Wettbewerb zwischen den Vertriebskanäle drücken auf die Margen“, erklärte Steen Borgholm, der am 24. Mai den bisherigen Ecco-CEO Dieter Kasprzak ablösen wird. Ecco habe sich diesen Rahmenbedingungen im vergangenen Jahr nicht entziehen können. Allerdings sei ein wesentlicher Teil des gesunkenen Profits auf die negative Entwicklung der Wechselkurse zurückzuführen, so Borgholm weiter.
Umsatz in Deutschland rückläufig
Der Umsatz von Ecco in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) ging im vergangenen Jahr von 531 Mio. Euro auf 526 Mio. Euro zurück. Nach Angaben des Unternehmens entwickelte sich das Geschäft in den Niederlanden besonders positiv. In Skandinavien blieben die Erlöse stabil. Dagegen entwickelte sich der deutsche Markt für Ecco negativ.