„Trotz des deutlich verlangsamten Wachstums des E-Commerce ist dessen Boom noch nicht vorbei. Es beschreibt lediglich die Symptome eines mit den Jahren erwachsen werdenden Marktes“, kommentiert Lars Hofacker, Leiter Forschungsbereich E-Commerce beim EHI, die Studie zum Ranking der 1.000 größten Onlineshops „E-Commerce-Markt Deutschland 2014“.
Aus ihr geht hervor, dass die Konzentration im E-Commerce begonnen habe. Über ein Drittel (37,1 im Vergleich zu 32,3% im Vorjahr) des Umsatzes des Marktes wird von nur 10 Unternehmen erwirtschaftet. Die Top-100-Shops machen laut den Studienergebnissen knapp zwei Drittel und die Top 500 bereits 86% des Gesamtumsatzes aus. Angeführt wird das Ranking von amazon.de und otto.de, erstmals gefolgt von zalando.de. Die Generalisten stellen mit fast 40% den größten Anteil am Gesamtmarkt dar. Das Segment „Bekleidung, Textilien, Schuhe“ folgt mit 18,6% an zweiter Stelle vor „Computer, Unterhaltungselektronik, Handys, Zubehör“ mit 12,8%. Die Marktanteile aller weiteren Segmente liegen unter 4%.
Betrachtet man mobile Website mit Shopfunktion, liegt die Wachstumsrate bei bemerkenswerten 95,9%. Der Anteil stieg auf 38,4% im Vergleich zum Vorjahr mit 19,6%. Immer mehr Shops bieten auch Apps mit Shopfunktion an. Dabei haben Android-Lösungen (15,9%) inzwischen fast zu iPhone-Apps (16,7%) aufgeschlossen.
Facebook sei der EHI-Studie zufolge als Verkaufsförderer nicht mehr wegzudenken. 88,9% der Onlineshops nutzen das soziale Netzwerk, und die meisten von ihnen freuen sich über 10.000 bis 50.000 Likes.
Die Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2014“ analysiert die 1.000 umsatzstärksten Onlineshops und steht unter www.ehi-shop.de zur Verfügung.