Das Konsumklima schwächt sich zum März wieder etwas ab. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK-Konsumklimas, das von NIQ/GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben wird.
Der Wert für den März liegt bei -24,7 und liegt damit um 0,5 Punkte schlechter als im Februar (-24,2). Die Einkommenserwartung hat sich leicht auf 6,3 verbessert (Februar: 5,1), die Anschaffungsneigung jedoch auf -9,3 verschlechtert (Februar: -4,0). Die Sparneigung hat sich minimal auf 18,9 verbessert (Februar: 17,9). Die Konjunkturerwartung, die sich nicht auf die Berechnung des Konsumklimas auswirkt, hat sich auf 4,3 verschlechtert (Februar: 6,6).
„Mit dem leichten Rückgang auf -24,7 Punkte kann das Konsumklima nicht an die Aufhellung im letzten Monat anknüpfen. Die Stimmung bleibt also im Kern wenig verändert. Es zeigt sich weiterhin die Tendenz, dass steigende Einkommen aus Vorsichtsmotiven lieber gespart als konsumiert werden“, erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. „Auch wenn sich die Wirtschaft wieder leicht zu beleben scheint, bleiben die Konsumenten derzeit noch skeptisch. Die geopolitischen Spannungen, aber auch die Herausforderungen in der Sozialpolitik dürften die Unsicherheit und damit auch die Sparneigung hochhalten.“