Mehr und mehr Menschen beteiligen sich an Secondhand-Marktplätzen, viele davon sind auf der digitalen Plattform Vinted unterwegs. Insgesamt konnte das Unternehmen dadurch im Jahr 2023 einen Umsatz von 596,3 Mio. Euro erzielen, was einem Wachstum von satten 61% im Vergleich zu den 370,2 Mio. Euro im Jahr 2022 entspricht. Das bereinigte EBITDA lag 2023 bei 76,6 Mio. Euro. Beim Gewinn schreibt Vinted erstmals schwarze Zahlen: Wurde 2022 noch ein Verlust von 20,4 Mio. Euro eingefahren, waren es 2023 +17,8 Mio. Euro.
Das Wachstum hat das Unternehmen laut eigenen Angaben der erfolgreichen Umsetzung der Wachstumsstrategie in verschiedenen Sektoren zu verdanken. Neben neuen Märkten in Dänemark, Finnland und Rumänien konnte der Secondhand-Marktplatz auch weiter in den Luxusgüterbereich vordringen. Mit Vinted Go wurde außerdem der Versanddienstleister ausgebaut und weitere Verbesserungen in der Zahlungsdienstleistung vorgenommen.
Thomas Plantenga, CEO der Vinted Group, sagt: „Second-Hand-Mode ist immer noch ein relativ unreifer Markt und macht nur einen winzigen Teil der Mode insgesamt aus. Unsere Leistung im Jahr 2023 war nicht nur ein Beweis dafür, dass wir ein starkes Wachstum erzielen können, sondern auch dafür, dass wir an der Spitze eines Marktes mit großem Potenzial stehen. Noch wichtiger ist, dass das Wachstum von C2C-Secondhand-Mode ein wirksamer Weg ist, um den Schaden der Modeindustrie zu mindern, und der Grund für unsere Mission, Secondhand zur ersten Wahl zu machen.“