Wie das an der Hongkonger Börse gelistete Unternehmen bekannt gibt, lag der Umsatzrückgang darin begründet, dass das Ergebnis von niedrigen Abverkäufen und Belastungen durch einmalige Rückstellungen und Wertberichtigungen in Höhe von 2,965 Mrd. HKD belastet war. Unter diesen Bedingungen notierte Esprit nach einem kleinen Gewinn im Vorjahr in Höhe von 210 Mio. HKD im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 einen Nettoverlust von 3,696 Mrd. HKD.
Der Umsatz in Deutschland ging in den vergangenen 12 Monaten um 21% (währungsbereinigt um 11,1%) auf 8,96 Mrd. HKD zurück.
Für das laufende Jahr erwartet Jose Manuel Martínez Gutiérrez, CEO von Esprit, durch Verbesserungen in den Bereichen Produkt und Vertriebskanäle eine Produktivitätssteigerung der kontrollierten Fläche. Zusätzlich plane das Unternehmen, diese Aktivitäten durch intensiveres Brand-Marketing und Expansionsmaßnahmen zu unterstützen; dies werde kurzfristig Druck auf die Profitabilität ausüben.