Die Idee zur Marke kam den beiden Unternehmern während eines Auslandssemesters in China. Das war 2009. Man habe sie im Reich der Mitte oft als ‘Faguo’ bezeichnet, was nichts anders heißt als ‘Frankreich’. So nahmen sie den Namen mit aus Asien ins Heimatland. Und nicht nur das: auch die Idee, Schuhe herzustellen. Und das möglichst mit einem nachhaltigen Ansatz. „Wir wussten damals nichts über Märkte, den Einzelhandel und Expansion. Wir wussten nur: Wir wollten Schuhe machen“, sagte Markenchef Nicolas im Pressegespräch. Dabei reifte der Plan, für jedes Paar verkaufter Schuhe einen Baum zu pflanzen, um die Klimabilanz des Unternehmens zu verbessern.
Das war, wenn man so will, eine wahrhaft ündende Idee. Die ersten 5.000 Paar Sneaker wurden innerhalb von nur drei Wochen verkauft – geplant waren für diese Menge sechs Monate.
Man verstehe sich als Entrepréneur, sagen die beiden Macher von Faguo. Es gehe nicht nur um den Umsatz, sondern man lege auch Wert auf soziale und ökologische Aspekte.
Für F/S 2015 präsentiert Faguo leichte Sneakers aus Baumwolle mit dünner Kautschuk-Sohle. Kooperationen mit verschiedenen Künstlern bringen Pep in die eher zurückhaltend gestaltete Range an Modellen. Zum Portfolio gehören außerdem Taschen, Shirts und Gürtel.
Nach der Bread&Butter findet der nächste Boxenstopp der Faguo-Kollektion auf der GDS statt. Für den Vertrieb in Deutschland und Österreich zeichnet die Goodiez GmbH, Krefeld, verantwortlich. Firmenchef Rainer Fokkens unterstreicht den selektiven Ansatz in der Verbreitung der Marke: „Wir werden uns vorher sehr genau ansehen, in welchen Geschäften Faguo präsentiert wird. Dies ist eine Marke, die man sehr sorgfältig behandeln muss.“