Premium Berlin – das sagten Aussteller über:
… Ihre Erwartungshaltung:
Pepijn van Bommel, Commercial Director, Floris van Bommel:
„Wir erwarten hier weiterhin vornehmlich deutsche Händler und Einkäufer, obwohl die Premium sich nach außen immer sehr international positioniert.“
Andrea Reich, Colours Of California:
„Wir haben letzte Saison einmal ausgesetzt, sind uns jetzt aber sicher, dass die Messe für uns als Marke unerlässlich ist. Ich denke, das wird ein guter Start in die neue Saison.“
… die neue Schuhmode:
Vanessa Jochum, Kennel & Schmenger:
„Es dreht sich viel um Sneaker-Alternativen, die immer stärker werden. Allen voran geraffte Stiefeletten und Biker-Boots mit dekorativen Schnallen sind hier sehr gefragt.“
Etienne Manderveld, Floris van Bommel:
„Der Standard läuft eben nicht mehr, weshalb bestehende Ausrichtungen oftmals nachjustiert werden. Bei uns wurden Chelsea-Silhouetten und kernige Boots sehr gut geschrieben. Die zukünftigen Themen beziehen sich natürlich darauf, wie man gemeinsam in die Zukunft schauen kann und welche Wege beschritten werden können. Dazu gehört unter anderem, zu wissen, wer sein Kunde ist und seine Produkte emotional zu präsentieren. Die Präsentation ist und bleibt das A und O – sie muss Lust auf mehr machen und Begehrlichkeiten wecken, denn bedarfsorientiertes Kaufen gibt es fast nicht mehr.“
…das Fazit zur Messe:
Karin Elsperger, Crime London:
„Generell sinkt die Frequenz gefühlt von Saison zu Saison etwas ab. Trotzdem sind wir mit der Premium sehr zufrieden, da die Besucher aus allen Bereichen kommen. In den letzten drei Tagen hatten wir rund 70 Kunden, was für uns eine solide Resonanz ist. Ganz grundsätzlich suchen die Kunden nach neuen Styles und neuen Wegen. Die Aufgeschlossenheit ist dementsprechend höher.“
Etienne Manderveld, Floris van Bommel:
„Wir hatten eine gute Frequenz seit Tag eins und auch die Nähe zur Expo Riva hat uns nicht tangiert. Die Besucherstruktur ist einfach ganz anderer Natur. Hier auf der Premium stimmt das Gesamtpaket aus Brand-Mix und Inszenierungsmöglichkeiten. Die Saison war zwar generell eher durchwachsen, aber dennoch sind die Kunden sehr Interessiert und offen für Gespräche und Neuheiten.“
Roland Speer, Lottusse:
„Wir nutzen die Premium, um die DNA von Lottusse zu kommunizieren. Beispielsweise haben wir eine neue Eco-Line, die zu 98% biologisch abbaubar ist und solche Neuheiten müssen natürlich in die Öffentlichkeit gebracht werden. Dafür bot uns die Premium eine optimale Plattform. Die Frequenz ist sehr gut gewesen – seit Tag eins. Wir haben neue Kunden gewonnen und bestehende wiederbelebt. Mehr kann eine Messe nicht bieten. Modisch gingen bei uns im Herrenschuhbereich Lammfell-Fütterungen, Chelseas, Materialkombinationen und ausgefallenere Leder sehr gut. Für die Damen sind immer noch die sportlichen Styles gefragt, aber auch Loafer und rockigere Modellen mit Nieten-Dekor. Lottusse wird außerdem wegen seiner handwerklichen Tradition geschätzt. Derzeit gefragte Material-Spielereien kommen dem natürlich sehr entgegen.“
Thomas Koch, Donna Carolina:
„Im Frühjahr und Sommer waren die Besucher noch zurückhaltender. Davon haben wir in den letzten drei Tagen gar nichts mehr gespürt. Ganz im Gegenteil hatten wir eine so hohe Frequenz wie lange nicht mehr. Die Premium ist und bleibt natürlich weit entfernt von einer Ordermesse, aber dennoch haben wir erster Aufträge geschrieben. Man merkt, dass die Einkäufer Nachholbedarf haben. Die abwartende Haltung der letzten Jahre ist verflogen, man sucht Innovation. Der Online-Handel und gerade auch die jüngste Meldung der Zalando-Umsätze waren die größten Themen auf der Messe. Man sucht nach Möglichkeiten, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten.“
Patrick Loewig, Fred de la Bretoniere und Shabbies Amsterdam:
„Die letzten beiden Saisons haben wir als schwächer empfunden. Diese Ausgabe war wieder sehr gut frequentiert. Wir haben das Ziel, Aufklärungsarbeit zu leisten und unsere beiden Marken bekannter zu machen – dafür bietet die Premium Berlin eine hervorragende Plattform. Es gab sehr gute Gespräche, weshalb die Premium weiterhin unser Aushängeschild bleibt.“