Das höhere Umsatzwachstum führt Gabor auf Verschiebungen der Warengruppen zurück. So wurden mehr Stiefel und Stiefeletten abverkauft, weniger Halbschuhe. „2013 war das beste Jahr der Unternehmensgeschichte“, so Achim Gabor gegenüber STEPTECHNIK.
Mit der Kernmarke Gabor konnte laut Unternehmensangaben sogar ein zweistelliges Wachstum von 10,7% auf 331 Mio. Euro Umsatz erzielt werden, was einer Absatzmenge von 8,1 Mio. Paar (+9,5%) entspricht. Der Exportanteil stieg leicht auf 49,6% (Umsatz). Mit den Marken Camel Active und Snipe wurden im Konzern 52,2 Mio. Euro Umsatz erzielt, den Rest steuerten die Lizenzen bei, die ebenfalls zulegen konnten. Zum Ende des Jahres 2013 gab es weltweit 591 Gabor-Flächen (+36), die als Monostores oder Shop-in-Shops überwiegend von selbständigen Händlern geführt wurden. Die Zahl der Mitarbeiter stieg per 31.12.2013 auf 3.360, davon 392 in Deutschland und knapp 3.000 in den beiden europäischen Werken in Portugal und der Slowakei.
Der Entwicklung im Jahr 2014 sieht man für die Marke Gabor optimistisch entgegen. Die Erstverkaufsrunde für die Saison F/S 2014 habe man mit einem guten Plus abgeschlossen und auch für die bevorstehende Orderrunde H/W 2014 seien die Vorzeichen positiv: Trotz deutlich gestiegener Ledereinkaufspreise habe Gabor seine Preise weitgehend stabil halten können, in der Vorsaison seien erneut gute Abverkäufe erzielt worden und der Wirtschaft im Euroraum werde eine Belebung vorausgesagt.