Im aktualisierten Geschäftsplan erwartet das Unternehmen für 2029 einen Konzernumsatz von 640 bis 650 Mio. Euro. Die bereinigte EBIT-Marge soll zu diesem Zeitpunkt bei 6 bis 7 % liegen. Für den Zeitraum von 2026 bis 2029 kalkuliert Geox mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 5 bis 6 %.
Damit fällt das Umsatzziel deutlich niedriger aus als im bisherigen „Renaissance“-Plan. Dieser sah für 2029 noch einen Umsatz von rund 850 Mio. Euro vor. Das Margenziel von 6 bis 7 % bleibt dagegen bestehen. Auch für 2026 hat Geox seine Erwartungen zurückgenommen: Statt der ursprünglich geplanten rund 680 Mio. Euro werden nun 540 bis 545 Mio. Euro Umsatz erwartet. Die bereinigte EBIT-Marge soll 2026 bei 3 bis 4 % liegen.
Für die Zwischenjahre sieht der neue Plan Umsätze von 545 bis 555 Mio. Euro für 2027 und 590 bis 600 Mio. Euro für 2028 vor. Bis 2029 plant Geox zudem Investitionen von rund 50 Mio. Euro. Die Nettofinanzposition vor IFRS 16 und bestimmten Fair-Value-Anpassungen soll bis dahin auf 20 bis 30 Mio. Euro zurückgehen.
Strategisch will Geox Technologie und Design stärker in den Mittelpunkt rücken. Ab Frühjahr/Sommer 2027 soll eine neue internationale Designstruktur insbesondere die Damenkollektion weiterentwickeln. Weitere Schwerpunkte sind vereinfachte Kollektionen, die Entwicklung stärker wiedererkennbarer Produkte sowie der Ausbau von CRM und Onlinegeschäft im Direct-to-Consumer-Bereich.
Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Geox 608,7 Mio. Euro Umsatz, 8,3 % weniger als im Vorjahr. Das bereinigte EBIT lag bei 9,0 Mio. Euro nach 8,8 Mio. Euro im Jahr 2024.