Getrieben wurde die positive Entwicklung durch steigende Umsätze auf den wichtigen Märkten Italien, Frankreich und Spanien. Dabei bleibt Italien mit einem Umsatzanteil von 33% der mit Abstand wichtigste Einzelmarkt. Hier konnte Geox um 13,7% zulegen. Im übrigen Europa stiegen die Umsätze um 9,3%. Auch in Nordamerika konnte Geox ein Plus in Höhe von 3,4% verbuchen. „Wir sind wieder auf Kurs“, erklärte Geox-Gründer Mario M. Polegato.
Die Umsätze in den direkt betriebenen Stores wuchsen deutlich um 21%. Im Franchise-Bereich wurde dagegen ein Anstieg um 2,3% erzielt. Besonders positiv bewertet Geox das Plus im Wholesale-Bereich, hier stiegen die Umsätze um 2,0%. Dazu trug insbesondere ein gutes zweites Halbjahr mit +15,9% bei. Ende 2014 existierten weltweit 1.225 Geox-Stores, von denen das Unternehmen 477 in Eigenregie betreibt. Ende 2013 waren es 1.299.
Sorgen bereitet Geox dagegen das China-Geschäft. So habe der chinesische Partner aufgrund finanzieller Schwierigkeiten Annahme eines Teils der H/W-Lieferungen verweigert. Vor diesem Hintergrund ist die Geox-Strategie für China gefährdet. Diese sah vor, dass das italienische Unternehmen Stores in Shanghai und Peking eröffnet, die in Eigenregie betrieben werden. Darüber hinaus sollte der Partner Geox in den übrigen Landesteilen im Handel positionieren und die Marke weiterentwickeln. Dies habe der Geschäftspartner jedoch nicht leisten können und wollen, so Geox. Daher habe man den Vertrag aufgelöst. Die Umsatzentwicklung in China 2015 werde somit voraussichtlich hinter den gesetzten Zielen zurückbleiben.