In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres verzeichnete Geox einen Umsatz in Höhe von 386,8 Mio. Euro (Vorjahr: 429,1 Mio. Euro). Das Unternehmen führt den Rückgang in erster Linie auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den wichtigen südeuropäischen Märkten zurück. Das Geox-Management geht zudem davon aus, dass sich diese auch im weiteren Jahresverlauf negativ auf Umsatz und Ergebnis auswirken werden.
Die Umsätze mit Schuhen, die etwa 89% des Konzernumsatzes ausmachen, sanken um 8,7% auf 342,9 Mio. Euro. Besonders dramatisch fiel der Umsatzrückgang in Italien aus, der mit einem Umsatzanteil von 32% der wichtigste Geox-Markt ist. Hier gingen die Umsätze um 21,8% zurück. Im übrigen Europa betrug das Minus 5,7%. Schwierigkeiten bereitet Geox insbesondere der Wholesale-Bereich. Das Geschäft mit Multibrand-Stores ging um 19,2% zurück. In den Franchise-Geschäften sanken die Umsätze ebenfalls erheblich – um 18,8%.
Das Betriebsergebnis wurde in der ersten Jahreshälfte durch einmalige Belastungen beeinflusst, darunter 4,8 Mio. Euro, die für die Reduzierung der Belegschaft um 71 Stellen am Unternehmenssitz in Italien zurückgestellt wurden. Auch für die kommenden Monate kündigte Geox eine Fortsetzung des Rationalisierungs- und Reorganisierungsprogramms an.