Geox hat seinen Geschäftsbericht für das erste Halbjahr 2024 vorgelegt. Der Umsatz lag in den abgelaufenen sechs Monaten bei 320,4 Mio. Euro, das sind 9,4% weniger als im Vorjahreszeitraum. Währungsbereinigt liegt das Minus bei 8%. Vor allem über den Wholesale hat Geox weniger umgesetzt. Der Wholesale-Umsatz ging um 16% von 185,8 Mio. Euro auf 156,0 Mio. Euro zurück. Ein Plus von 29,9% konnte hingegen über das digitale Direktgeschäft erzielt werden. Der Digital-D2C-Umsatz ist von 23,5 Mio. auf 30,5 Mio. Euro um 29,9% gestiegen. Der Umsatz mit eigenen Stores ging von 116,7 Mio. Euro auf 110,5 Mio. Euro um 5,4% zurück. Nach Regionen ging der Umsatz in Italien um 9,9% zurück, in Westeuropa konnte der Umsatz mit einem Minus von 1,7% fast gehalten werden. In Nordamerika (-13,7%) gab es wie im Rest der Welt (-20,6%) ein zweistelliges Minus.
Die Bruttomarge konnte mit +20 Basispunkten leicht auf 51,2% erhöht werden. Das ist auf die Stabilisierung der Lieferketten zurückzuführen. Das EBITDA ist von 40,2 Mio. Euro auf 29,1 Mio. Euro gesunken. Ebenso die Nettofinanzposition von -93,1 im Dezember 2023 Mio. Euro auf -109,0 Mio. Euro im Juni 2023. Das Betriebskapitaln ist von 116,7 Mio. Euro auf 126,7 Mio. Euro gestiegen. Geox bewertet den Inflationsdruck und die restriktive Geldpolitik als Herausforderungen. Für das Gesamtjahr prognostiziert Geox ein Umsatzminus im mittleren einstelligen Bereich zum Vorjahr und eine um 50 Basispunkte gestiegene operative Gewinnmarge.