Zwar waren Oberbekleidung, Wäsche und Strümpfe im Plus, da der Monat aber zwei Verkaufstage mehr hatte als im vergangenen Jahr und einer dieser Tage sogar ein Samstag war, wäre vor allem bei der Oberbekleidung ein deutlicheres Plus zu erwarten gewesen, teilen die Experten von GfK Fashion & Lifestyle mit. Der Unsicherheitsfaktor Wetter habe wieder einmal zugeschlagen.
Stationär und online wachsen
Der Monat April war kein ’Online-Monat‘, sondern verteilte sein zartes Plus auf stationär (+0.9%) und online (+2.9%). Während allerdings offline eine schwache Vorjahresvorlage
(-2%) hatte, hatte es das Internetgeschäft ungleich schwerer, auf das starke Vorjahr (+8%) ein neuerliches Wachstum zu platzieren. Es gelang (+2.9%) – jedoch nur mittels stark fallender Preise.
Ausblick auf Mai
Der aktuelle Mai hat 24 Verkaufstage bei 4 Samstagen (Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland 23 Verkaufstage wg. Fronleichnam). Im vergangenen Jahr waren es 23 Verkaufstage bei 5 Samstagen. Die erste Monatshälfte begann laut GfK recht gut, der neuerliche Kälteeinbruch in der Monatsmitte war aber wieder ein Wermutstropfen. Sollte in der verbleibenden Zeit das Wetter mitspielen, das heißt, mit höheren Temperaturen und Sonne punkten, dann sollte auch wegen der schwachen Vorlage von -3.6% ein positives Ergebnis möglich bzw. zu erwarten sein.
Die Umsatzentwicklung im April im Überblick
- DOB +0.6%
- HAKA +0.6%
- KOB +9.0%
- Schuhe -1.1%
- Offline +0.9%
- Online +2.9%