„In unserem alten ERP-System hatten wir ein Säulenmodell der einzelnen Kanäle und Handelsmarken, die parallel nebeneinander liefen, aber nicht miteinander verbunden waren”, erklärte Christoph Fülscher, Bereichsleiter IT bei Görtz. Mit Dynamics AX strebe Görtz nun nach einer Multi-Channel-Umgebung, bei der es für das System nur noch einen einzigen Kunden gibt – unabhängig, ob dieser Kunde in einer der Filialen oder über den Online-Store bei Görtz einkauft. „Wir werden unsere Kunden künftig über alle Kanäle einheitlich betreuen und bedienen können, weil auch die Filialen mit ihren Beständen und das Zentrallager ans System angeschlossen sind. Der Kunde selbst profitiert von der Multi-Channel-Strategie mit einer wesentlich verbesserten Verfügbarkeit von Schuhen und Accessoires seiner Wahl, weil hinter jeder der 170 Filialen und hinter dem Online-Store nur noch ein zentral verwaltetes Lager steht”, so Fülscher.
Zentrales Ziel der Einführung von Dynamics ist laut Görtz die Anpassung des Warenwirtschaftssystems sowie die systemseitige Integration von Funktionen und Prozessen für die Filialen. Das Projekt soll bis Januar 2016 abgeschlossen sein. „Mit der Einführung von Dynamics AX wollen wir erreichen, den größten Teil der Anwendungen im Wesentlichen innerhalb dieses Standards abzudecken”, so Christoph Fülscher. In dieser ersten Projektphase werden die Zentrale in Hamburg plus das Zentrallager in Norderstedt und damit rund 150 Arbeitsplätze mit dem neuen System ausgestattet. Der Anschluss der einzelnen Filialen ist für einen späteren Zeitpunkt geplant. Anfang des kommenden Jahres soll das Finanzmodul und im Laufe des Jahres weitere Module zugeschaltet werden, so dass das Gesamtsystem zum 1. Januar 2016 live und produktiv ist.