Die Marke Golden Goose verschiebt ihren für Freitag geplanten Börsenstart. Das gab das Private-Equity-Unternehmen Permira, unter dessen Dach sich Golden Goose befindet, bekannt. In einem Statement gab Permira bekannt, mit dem späteren Börsentermin auf die Unruhen im europäischen Markt reagieren zu wollen.
Der Grund für die Verschiebung habe deshalb auch nichts mit den Reaktionen des Marktes auf den Börsenstart zu tun. Hier sei man bereits in vielversprechenden Gesprächen mit Investoren verwickelt gewesen, die Weichen waren gestellt. Dennoch fielen die jüngsten Ereignisse im europäischen Markt negativ auf: „Die deutliche Verschlechterung der Marktbedingungen nach den Wahlen zum Europäischen Parlament in diesem Monat und die Ausrufung von Parlamentswahlen in Frankreich haben die Performance der europäischen Märkte und insbesondere des Luxussektors beeinträchtigt“, heißt es vom Unternehmen. Zuletzt wurde auch eine Abschwächung des Luxusmarkts prognostiziert.
In den vergangenen Jahren erzielte Golden Goose ein starkes jährliches Wachstum. Wie Footwearnews berichtet betrug dies in dem Zeitraum 2021 bis 2023 durchschnittlich 23%. Die bereinigte Gewinnmarge lag im vergangenen Jahr bei 34%. Dabei wurde ein Umsatz von rund 587 Mio. Euro verzeichnet und ein EBITDA von 200 Mio. Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis lag bei 149 Mio. Euro.
Für den Börsengang wurde für Golden Goose-Aktien eine Preisspanne von 9,5 Euro und 10,5 Euro festgelegt. Das entspräche einer Marktkapitalisierung von etwa 1,69 bis 1,86 Mrd. Euro.