Die Gruppe erzielte im ersten Quartal einen Nettoumsatz von 173,2 Mio. Euro, ein Plus von 10 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBITDA lag bei 55,3 Mio. Euro, die Marge bei 31,9 %.
Wesentlich getragen wurde die Entwicklung vom Direct-to-Consumer-Geschäft. Die DTC-Umsätze stiegen um 19 % und machten 81 % des Gesamtumsatzes aus. Golden Goose verweist dabei auf eine zweistellige Like-for-Like-Entwicklung im Retail, Flächeneffekte sowie eine starke Performance im digitalen Kanal. Im Großhandel ging der Umsatz dagegen um 16 % zurück. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem zeitlich verschobene Auslieferungen in EMEA, ein anspruchsvolleres Wholesale-Umfeld in den USA sowie die strategische Reduzierung südkoreanischer E-Retailer.
Regional legte Golden Goose in allen Märkten zu: In Amerika stiegen die Umsätze um 14 %, in EMEA um 6 % und in APAC um 17 %. Zum Ende des Quartals betrieb die Gruppe weltweit 232 eigene Stores. Im Berichtszeitraum eröffnete Golden Goose unter anderem das erste europäische Younique Caffè in Mailand-Brera, setzte ein Pop-up-Konzept bei Selfridges in London um und eröffnete einen neuen Flagship-Store in Athen. Zudem wurde der Sneaker Marathon Speed weltweit eingeführt.
CEO Silvio Campara spricht von einem starken Jahresauftakt: „Golden Goose ist stark ins Jahr 2026 gestartet, mit klarer Dynamik im gesamten Geschäft.“ Die Entwicklung zeige „die Stärke unserer Marke und unseres community-getriebenen Ansatzes“, so Campara weiter.
Auch künftig will Golden Goose vor allem in Retail, Markenerlebnisse und Community-Formate investieren. „Wir bleiben auf das fokussiert, was Golden Goose wirklich ‚younique‘ macht: Co-Creation, gemeinsame Momente und persönliche Authentizität“, sagt Campara.