Rabatte und Gutscheine zählen zu den wichtigsten Impulsen im Onlinehandel. Das hat eine YouGov-Studie im Auftrag von Coupons.de ergeben. Sie zeigt laut YouGov, dass Konsumentinnen und Konsumenten generationsübergreifend deutlich stärker auf Gutscheine und Preisnachlässe als auf klassische Loyalty-Programme oder Social Media-Inspiration reagieren. Befragt wurden 2.007 Personen zwischen dem 20. und 22. Mai 2025.
Demnach gaben 40% der Teilnehmenden an, dass sie Produkte eher kaufen, wenn ein Gutschein verfügbar ist – bei der Generation Z liegt dieser Wert sogar bei 54%. Während Grativersand als spontaner Kaufanreiz weit verbreitet ist, wirken Rabatte und Cashback-Angebote zwar stärker, setzen aber häufig aktive Suche oder manuelle Eingabe voraus – was offenbar abschreckt.
Zudem wünschen sich 55% der Befragten eine automatische Anwendung von Rabatten im Warenkorb. Auch bei den Rabattquellen dominiert der klassische Kanal: Shop-Newsletter und E-Mails führen mit 53%, gefolgt von Gutscheinportalen (40%) und Empfehlungen aus dem persönlichen Umfeld (27%).
Deutlich zurückhaltender zeigen sich Konsumierende offenbar beim Thema Social Commerce: 82% haben noch nie über soziale Plattformen eingekauft, 95% messen diesen Kanälen keine Relevanz für das ideale Online-Shopping-Erlebnis bei. Lediglich Millennials zeigen sich hier offener – 22% haben bereits einmal via Social Commerce bestellt.
Transparenz, mobile Usability und Personalisierung gehören laut Studie zu den zentralen Optimierungsfeldern im E-Commerce. Die junge Zielgruppe wünscht sich gezieltere Gutscheinangebote, schnellere Lieferoptionen und klarere Informationen zu Nachhaltigkeitsaspekten.
Unabhängig vom Alter bleibt der Preis das stärkste Kaufkriterium: Knapp 60% aller Befragten vergleichen regelmäßig Preise, auch in höheren Einkommensklassen. Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass automatisierte, nutzerfreundliche Gutscheinlösungen weiterhin einen relevanten Wettbewerbsvorteil im Onlinehandel darstellen.