Der Onlinehandel schwankt: Durch die Krisen der letzten Jahre hat sich das Kaufverhalten von Konsumentinnen und Konsumenten stark verändert – und damit auch die Rolle des Onlinehandels. Während die Umsätze sich während der Pandemie-Jahre 2020 und 2021 sehen lassen konnten, gingen sie im Jahr 2022 um -2,6 auf 99,5 Mrd. Euro zurück. Nun prognostiziert das IFH Köln in seinem „Branchenreport Onlinehandel“ wieder eine Rückkehr zum Aufstiegstrend. So sollen die Umsätze um 0,9% auf 100,4 Mrd. ansteigen.
Zwar sei der Onlinehandel zwar weiterhin von den Umsätzen der Pandemiejahre entfernt, im Vergleich zum Vor-Coronajahr 2019 liegt aber ein Anstieg von 30 Mrd. Euro vor. Mit dieser Entwicklung kehrt der Onlinetrend wieder zu den Prognosen des Instituts zurück.
FMCG bleibt Top-Umsatztreiber
Allerdings fällt die Entwicklung in den einzelnen Sortimentsbereichen teilweise sehr unterschiedlich aus. Besonders gefragt sind nach wie vor FMCG-Produkte (Güter des täglichen Bedarfs). Hier liegt nach den ersten Hochrechnungen ein Wachstum von 14% vor. Rückläufig entwickelten sich dagegen Elektrogeräte (bis zu -9%) sowie Schmuck und Uhren (-4%).