Die Igedo Exhibitions stellte am 25. Januar während der Fashn Rooms auf dem Areal Böhler ihr neues Messekonzept vor, das ab Sommer 2025 die Shoes Düsseldorf und die Fashn Rooms ersetzen soll. Unter der Dachmarke Twodays wird es künftig einen frühen und einen späten Termin in der Saison geben, diese werden jeweils zwei Tage lang dauern. Mit dem Untertitel Fashn – Shoes – Accessoires – Bags für beide Termine soll betont werden, dass auf der Messe alle Branchen zusammenkommen sollen.
Die Edition #1 wird am 20. und 21. Juli 2025 stattfinden, ergänzt um das nach wie vor viertägige Showroom Concept vom 18. bis 21. Juli. Die Edition #2 folgt am 24. und 25. August 2025. Als Messestandort wurde bewusst offen Düsseldorf angegeben, wobei es der klare Wunsch der Igedo-Verantwortlichen ist, im Areal Böhler zu bleiben, so Managing Director Ulrike Kähler: „Wir fühlen uns sehr wohl hier und wollen auch hier bleiben, das Areal Böhler ist die Priorität 1. Wir wollen aber schauen, wie groß die Veranstaltung sein wird und wohin die Reise geht.“ Daher habe man sich die Option offengelassen, auch auf das Gelände der Messe Düsseldorf zu ziehen. Managing Partner Philipp Kronen führt aus: „15.000 qm lassen sich im Areal Böhler gut unterbringen. Bei über 15.000 qm vermieteter Fläche müsste man einen Locationwechsel vornehmen.“
Die Igedo-Verantwortlichen wollen also flexibel bleiben, um die Entwicklung des neuen Konzeptes in den kommenden Saisons steuern zu können. Das gilt auch für die zwei Termine, so Kähler: „Es besteht der Ruf nach einer großen Messe. Doch es ist ein hehres Ziel, einen Termin für alle Branchen zu finden, die sehr heterogen sind.“ Insbesondere die südeuropäischen Premium-Marken, die auf der Shoes Düsseldorf stark vertreten sind, würden sich einen späten Termin wünschen. Man habe zwar viele von ihnen diese Saison für den frühen Shoes-Termin gewinnen können, doch einige hätten bereits angekündigt, dass sie einen frühen Sommer-Termin nicht einhalten könnten. „Wir bieten den zweiten Termin an. Vielleicht werden wir Termine langfristig zusammenlegen können“, so Kähler. Auf lange Sicht würden es die Verantwortlichen bevorzugen, einen großen Leitmessetermin anbieten zu können.
Die Igedo Exhibitions-Organisatoren zeigen sich selbstbewusst und kämpferisch, mit dem Twodays-Konzept ein Angebot machen zu können, um die Schuh- und Modebranche in Deutschland zusammenbringen zu können. Dafür brauche es jedoch das Commitment der Industrie. Jetzt gebe es noch eine Gelegenheit, ein Forum für die Branche aufzubauen, anstatt die Regionalisierung mit Ordertagen und SOCs weiter fortschreiten zu lassen. Man sehe den Start der Twodays als Kick-Off, um das Konzept weiter wachsen zu lassen. Bei entsprechender Resonanz wären neben der Zusammenlegung der Termine auch die Umsetzung weiterer Ideen oder die Veranstaltung von Events innerhalb der Messe möglich.