Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen erfüllte die ILM somit ihren ureigenen Zweck: „Die ILM ist eine verlässliche Orderveranstaltung und hat ihren Sinn auch dieses Mal wieder voll erfüllt“, resümiert Arnd Hinrich Kappe, Geschäftsführer der Messe Offenbach.
„Wir sind zwei Tage zu dritt auf der ILM unterwegs“, erläutert Christoph Achenbach von Lederwaren Acker in Stuttgart. „Wir sehen hier viele Marken unter einem Dach. Das ist gut und sorgt für eine bessere und schnellere Vergleichbarkeit. Wir erhalten hier auch viele Merchandising Ideen.“
Handelskollege Max Hallerstede vom gleichnamigen Fachgeschäft in Oldenburg bestreitet von Donnerstag bis Montag auf der Messe und in deren Umfeld gar „35 bis 37 Termine“. Das sei ein sehr straffes Programm. „Aber es ist effizient, obwohl aktuell auch Schule läuft.“ Der Fachhändler verweist ebenso wie der ein oder andere Aussteller auf die Terminkollision mit den vielen Ranzenpartys, die den Beteiligten einen organisatorischen Spagat abverlangten. „Viele unserer Kunden sind aktuell in Sachen Schulranzen aktiv; daher war der Sonntag deutlich besser. Samstag war der Handel im Geschäft“, sagt Christian Bergemann von der Steinmann-Gruppe.