Als Highlight hebt die Messe Offenbach den neuen ILM Award hervor, der am Abend des ersten Messetags im Rahmen der Afterworkparty verliehen wird. Ausgezeichnet werden sowohl herausragende Produkte als auch innovative Händlerkonzepte. Über die Gewinner entscheidet eine Fachjury aus Branchenexperten und Handel. Alle nominierten Produkte werden zusätzlich während der Messe in einer eigenen Sonderfläche präsentiert.
„Mit dem ILM Award wollten wir bewusst ein Format schaffen, das näher an der Realität des heutigen Marktes ist“, erklärt Geschäftsführer Arnd Hinrich Kappe. „Die Grenzen zwischen Fashion, Funktion und Lifestyle sind längst verschwommen. Entscheidend ist nicht mehr die Schublade, sondern die Relevanz eines Produkts – für den Handel, für den Zeitgeist und letztlich für den Endkunden.“
Auch das Rahmenprogramm entwickelt sich weiter. Der Fokus liegt 2026 noch stärker auf konkreten Produktwelten und marktrelevanten Themen. „Der Handel braucht heute keine reine Informationsflut mehr, sondern Einordnung“, sagt Arnd Hinrich Kappe. „Genau dort setzt unser Rahmenprogramm an: mit Themen, die Entwicklungen verständlich machen und gleichzeitig konkrete Perspektiven für den Point of Sale schaffen.“
Ergänzt wird das Programm durch Trend- und Zukunftsvorträge von Branchenexperten wie Karolina Landowski und Martin Wuttke. Gleichzeitig baut die ILM ihre internationale Ausrichtung weiter aus. Durch die Kooperation mit der Travel Goods Association (TGA) wächst insbesondere der Outdoor- und Rucksackbereich weiter.
Prominente Unterstützung
Auch prominente Unterstützung kehrt 2026 auf die ILM-Bühne zurück: TV-Moderatorin Frauke Ludowig wird gemeinsam mit ihrer Tochter Nele Ludowig Teil der Messe sein. Damit setzt die ILM bewusst auf eine Verbindung aus Branchenexpertise, Medienpräsenz und authentischer Nahbarkeit.
Geplant sind ein persönliches Bühneninterview im Rahmen des Programms, Messerundgänge sowie Begegnungen direkt mit Ausstellern und Besuchern vor Ort. Das Mutter-Tochter-Duo wird die Messe nicht nur begleiten, sondern seine Eindrücke nach außen tragen und ihren Communities Einblicke in Marken, Produkte und Branchentrends geben. Diese Verbindung zwischen klassischer Medienpersönlichkeit, digitaler Reichweite und realem Messeerlebnis soll zusätzliche Aufmerksamkeit für die Veranstaltung schaffen. Am Abend des ersten Messetags übernimmt Frauke Ludowig außerdem die Verleihung des neuen ILM Awards.
Neu ist außerdem die verstärkte Integration von Content Creatorn. Rund zehn Creator werden während der Messe über Marken, Produkte und Trends berichten. Für Aussteller soll das zusätzliche Sichtbarkeit weit über klassische Branchenkanäle hinaus schaffen.
Parallel dazu geht auch das sogenannte Hidden Event in die zweite Runde. Das Networking-Format für ausgewählte Händler und Aussteller wurde erstmals bei der vergangenen ILM umgesetzt und soll nun deutlich größer werden.
Für Arnd Hinrich Kappe zeigt sich ein spürbarer Wandel innerhalb der Branche: „Bei der letzten ILM hatte ich erstmals das Gefühl, dass sich die Gespräche verändert haben. Weniger Rückblick, weniger Krisenmodus – stattdessen mehr Austausch darüber, wie man gemeinsam Zukunft gestalten kann.“ Darin liege heute die Bedeutung der Messe: „Die ILM gehört heute zu den letzten Veranstaltungen weltweit, auf denen sich die Branche in dieser Form noch persönlich begegnet“, betont der Messechef. „Wer verstehen möchte, wohin sich Märkte, Konsum und Produktwelten entwickeln, sollte zumindest einen Tag hier gewesen sein. Denn genau dort entstehen die Impulse, Gespräche und Verbindungen, die die Zukunft der Branche prägen.“