Das Unternehmen registriert insbesondere im Marktsegment der Shopping Center Bewegung. „Wenn es nicht vorzeitig zu einer Marktüberhitzung kommt, könnte 2014 ein spektakuläres Transaktionsjahr werden. Das vorhandene Investmentkapital trifft aktuell auf ein nennenswertes Angebot an Kaufobjekten. Dabei liegt der Fokus insbesondere internationaler Investoren nach wie vor auf dem Retail-Sektor", so Thorsten Prior, Managing Director bei Corpus Sireo. Prior weiter: „Der Markt für Handelsimmobilien ist zwar aufgrund der wirtschaftlich guten Lage in Deutschland insgesamt kein Risikogeschäft. Allerdings führen die Verschiebungen der Einzelhandelsumsätze durch den zunehmenden Online Handel dazu, dass die genaue Beurteilung der Makro- und Mikrolagen sowie deren Nachhaltigkeit und Zukunftschancen erheblich schwieriger geworden ist."
Die Komplexität der Marktstruktur drückt sich auch in der zunehmenden Heterogenität des Mietpreisgefüges in den Einkaufsstädten aus. Wie Corpus ermittelt hat, sind die Mietpreisunterschiede zwischen den deutschen Städten enorm und zeigen auch inhaltliche Abweichungen. In zahlreichen Städten liegen die Spitzenmieten auf Luxusmeilen unter den Spitzenmieten der Standard-Einkaufsstraßen. So werden im Standard-Segment in München Spitzenmieten von 365 Euro pro Quadratmeter verlangt, im Luxus-Segment hingegen „nur“ 290 Euro. Umgekehrt ist es in Berlin, dort liegt die Spitzenmiete im Luxus-Segment bei 285 Euro pro Quadratmeter, im Standard-Segment bei 230 Euro. Und in Düsseldorf ist es nahezu ausgeglichen, dort kostet der Quadratmeter im Luxus-Segment 260 Euro Monatsmiete, im Standard-Segment 250 Euro.