Nach Unternehmensangaben hat der Verbund von rund 700 Händlerinnen und Händlern im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Außenumsatz von 3,46 Mrd. Euro erreicht und damit das Rekordniveau des Vorjahres bestätigt. Als wesentlichen Treiber nennt das Unternehmen den Ausbau des Omnichannel-Geschäfts: Intersport.de sei im Berichtszeitraum um 19 % gewachsen und habe sich damit besser als der Markt entwickelt, so der Vorstand.
Bis 2030 strebt Intersport ein durchschnittliches jährliches Wachstum von über 5 % an und will weiter in Effizienz, Service und Expansion investieren – stationär wie online.
Als strategischen Meilenstein führt Intersport die Beteiligung an der Unitex GmbH an. Parallel verweist der Verbund auf den Ausbau des Filialnetzes: Bis 2030 seien 100 neue Standorte geplant. Im Geschäftsjahr 2024/25 seien zwölf neue Stores hinzugekommen, an vier Standorten seien die Flächen deutlich erweitert worden.
Das Flagship-Konzept im Premiumsegment soll weiter ausgebaut werden. Nach Unternehmensangaben zählen ab Januar 2026 sechs Flagship-Häuser zum Netzwerk. Ergänzend wird ein flächenorientiertes Format für die Mitte des Marktes angekündigt: Der „Intersport Superstore“ (über 2.000 qm) soll im Frühjahr 2026 starten. Als erster komplett neuer Standort ist Halle an der Saale genannt.
Außerdem hat Intersport hat den Rollout des Warenwirtschaftssystems „Smart.Retail“ abgeschlossen, testet erste KI-Anwendungen und kooperiert mit dem IPAI in Heilbronn. Am Standort Heilbronn investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben über 18 Mio. Euro, unter anderem in die Erweiterung des Zentrallagers und Energieeffizienz.
Im ESG-Bereich nennt Intersport die UN-Global-Compact-Teilnahme sowie ein Schuhrecycling-Pilotprojekt mit Fast Feet Grinded: In der Pilotphase wurden an 78 Standorten 2.150 Paar Schuhe (1,35 Tonnen) gesammelt; der bundesweite Rollout ist ab 2026 geplant. Zudem feiert die Genossenschaft 2026 ihr 70-jähriges Bestehen und hat dazu eine Jubiläums-Kampagne gestartet.