Die Unternehmensgruppe Hama Familygroup, zu der die Marken Haba, Haba Pro und Jako-O gehören, will sich mit dem Projekt Haba 2030 zukunftssicher aufstellen. Das Projekt ist Teil der nach eigenen Angaben größten Umstrukturieren der Firmengeschichte. Dabei will sich die Gruppe auf die beiden Kernmarken Haba und Haba Pro konzentrieren. Die Marke Jako-O soll eingestellt werden.
Das Sortiment der Marke werde nun sukzessive ausgedünnt, einen festen Zeitpunkt für das Ende gebe es noch nicht, erklärt Haba gegenüber schuhkurier. Ein Teil der Jako-O-Produkte wird in das Portfolio von Haba überführt. „Mit dieser Konzentration auf Haba und Haba Pro setzen wir nicht nur neue Kräfte frei, um uns selbst zu stärken, neu auszurichten und wieder erfolgreich am Markt angreifen zu können, sondern besinnen uns auf die Ursprünge unseres Unternehmens – nachhaltiger denn je“, sagt Dr. Mario Wilhelm, Geschäftsführer der Haba Familygroup. Stefanie Frieß, in der Geschäftsführung der Haba Familygroup für Vertrieb und Marketing verantwortlich, begründet die Entscheidung weiter: „Der Geschäftsbereich Jako-O wird aufgrund der langwierigen wirtschaftlichen Probleme keine Zukunft mehr haben. Insofern wird sich die Haba Familygroup auf die beiden Bereiche Haba und Haba Pro konzentrieren.“ Unter der Marke Jako-O hat das Unternehmen unter anderem Taschen, Bekleidung und Schuhe verkauft.