Wie Cloudstock Flexibilität in unsicheren Zeiten schaffen will
Ralf Jaacks, einer der drei Gründer des Omnichannel-Managers Cloudstock, erläuterte zunächst die Schlagworte, die die aktuellen Rahmenbedingungen für die Fashionbranche bilden: Politikwechsel in Deutschland, weltweite Rezession, Instabilität, schwankende Umsätze, digitaler Wandel, Zukunftsängste, Fachkräftemangel. Jeder einzelne Punkt für sich betrachtet, ist schon eine Herausforderung. Für die Unternehmen der Fashionbranche komme es angesichts dessen mehr denn je darauf an, profitable Umsätze zu generieren. Cloudstock will dabei helfen, im Onlinebusiness Prozesse zu vereinfachen und die Rentabilität speziell in diesem Bereich zu steigern. Herausforderungen gebe es auch hier genug, so Jaacks: hohe Retourenquoten, steigende Versandkosten und Marktplatzprovisionen, Konkurrenz aus Fernost und die Situation, dass online verkaufte Ware im Geschäft fehlt. Kann man trotzdem mit Online Geld verdienen? Ralf Jaacks sagt: Ja. Mit den Lösungen von Cloudstock könnte die nötige Flexibilität geschaffen werden – bei überschaubaren Kosten.
Das Unternehmen bietet alle Marktplatzanbindungen als Plug-and-play an. Sämtliche Anbindungen stehen damit permanent zur Verfügung, von Amazon über Zalando und Otto bis hin zu Breuninger, About You, Farfetch und Miinto. Aktuell wird Kaufland angebunden.
Auch mit Shopsystemen wie Shopware und Shopify arbeitet Cloudstock zusammen. Und: „Wir haben alle Warenwirtschafts- systeme angebunden, die im Fashion- und Schuhbereich eine Rolle spielen“, so Jaacks. Content und Artikelstammdaten werden unter anderem von Fashion Cloud und dem Content Hub von EK genutzt. Angebunden sind auch die Versanddienstleister GLS, DHL, DPD und Schweizer Post. „Einfach alles“ sei integrierbar, sagt Ralf Jaacks, angefangen vom Auftragsimport aus allen Kanälen. Eine eigene digitale Pickliste unterstützt dabei, Produkte im Lager zu finden und nach Lieferanten und Artikelnummer zu sortieren. Lieferanten, die etwa ihre Produkte nicht mehr auf Marktplätzen angeboten wissen wollen, können schnell und einfach ausgeschlossen werden. Zum Schluss wird das Versandlabel direkt in Cloudstock generiert. Alle Prozesse seien leicht zu lernen. Mithilfe eines Profit Tools will der Anbieter dem Handel dabei helfen, den Onlinehandel rentabel zu gestalten. So können Kosten hinterlegt werden (Fixkosten, Versand, variable Kosten, Personalkosten); Cloudstock berechnet die Provision für jeden Marktplatz und die Retourenquote. Dabei kann der User auch eigene Regeln hinterlegen. Die Kosten: Einmalig 299 Euro Anbindungsgebühren zuzüglich eventuell individueller Anpassungen/Programmierungen inklusive einer einmaligen Schulung; monatliche Kosten in Höhe von 0,85% vom Bruttoumsatz nach Retouren bzw. mindestens 150 Euro.