Kisura bietet seit 2013 von Stylisten zusammengestellte Damenmode an: Kundinnen können auf der Plattform online ihre Styling-Wünsche angeben und erhalten dann Pakete mit einer entsprechenden Auswahl, die sie unverbindlich anprobieren können. Ende Januar 2018 hatten die beiden Gründerinnen Tanja Bogumil und Linh Nguyen einen Insolvenzantrag gestellt.
„Unser Ziel, bis 2020 eines der am schnellsten über alle Kanäle wachsenden Handelsunternehmen zu werden, forciert auch, dass wir neue Kompetenzen aufbauen und integrieren können“, erklärt Karstadt-CEO Dr. Stephan Fanderl. „Mit dem Erwerb gewinnen wir entscheidendes Know-how in puncto Stylingkompetenz und systemgestützte, individuelle Kundenberatung.“ Karstadt-Finanzchef Miguel Müllenbach ergänzt: „Beratung wird künftig weder rein stationär, noch rein durch Algorithmen erfolgen, deshalb müssen Händler – und zwar gerade solche mit hohem Fashion-Anteil – die Verbindung aus beidem beherrschen. Das Marktvolumen für Einzelhändler mit personalisierter Ansprache wird bereits heute auf über 2 Mrd. Dollar geschätzt. Darin liegen ganz klar Möglichkeiten, von denen wir mit Kisura profitieren wollen“.