schuhkurier: Welche Rolle spielen Schuhe im Portfolio der Galeria Kaufhof und wie entwickeln sie sich?
Sabine Zollikofer: Schuhe sind für uns ein strategisch wichtiges, ausbaufähiges Geschäftsfeld. Wir haben im vergangenen Jahr beim Verkauf von Schuhen mehr Menge und einen deutlich gesteigerten Durchschnitts-Bon geschafft. Der Umsatz ist im Vergleich zu 2012 gestiegen. Unser Ziel ist es, unsere Filialen konsequent weiterzuentwickeln und für eine erfolgreiche Zukunft optimal aufzustellen. Lokale Marktbedingungen und Kundenwünsche können sich rasch ändern. Deshalb haben wir z. B. bundesweit vor zwei Jahren an allen Standorten die Technik- und Medienabteilungen aufgegeben und Flächenveränderungen zugunsten von Textil, Schuhen, Accessoires und Lederwaren vorgenommen. Betrachtet man die flächenbereinigte Entwicklung, ist bei Schuhen ein deutliches Wachstum feststellbar. Ähnlich erfolgreich sind wir auch mit Lederwaren und Accessoires. Es ist erkennbar, dass unsere Kundinnen ihre Outfits sehr gerne mit Accessoires modisch-trendig aufwerten. Sie kaufen ihre Outfits einzelteiliger und öfter mal ein Tuch, eine Tasche, einen Gürtel oder eben ein Paar Schuhe. Wir hoffen, dass dieser Trend nachhaltig anhält.
sk: Ihre Schuh- und Accessoires-Abteilungen haben sich in den zurückliegenden Monaten deutlich verändert. Worauf basiert diese Entwicklung?
Sabine Zollikofer: Wir konzentrieren uns mit unseren Sortimenten und in der Kundenansprache ganz auf unsere Kernzielgruppen, die wir sehr genau kennen. In den vergangenen zwei Jahren haben wir uns sehr intensiv mit der Frage beschäftigt, was unsere heutigen Kunden von uns erwarten, welche Interessen, Wünsche und Bedürfnisse sie haben. Allein im Damen-Segment wurden über 150 Kundinnen durch ein externes Institut interviewt und zu ihren Shopping-Vorlieben, zu ihrem Einkaufsverhalten und zu ihren Ansprüchen an Einkaufsstätten befragt. Dies alles spiegelt sich auf der Fläche wider.
Das vollständige Interview lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 14.