Die Zusammenarbeit mit Famila Kiel umfasse 80 Standorte, erklärt Kienast-Geschäftsführer Peter-Phillip Kienast gegenüber schuhkurier. Die Geschäfte seien in ihrer Struktur sehr heterogen; das Spektrum reiche von einer ganzen Schuhabteilung bis hin zu temporären Flächen mit Schuhangebot. „Dieses Konzept ist bei weitem nicht zu vergleichen mit der Bestückung von eigenen Filialen“, so Kienast.
Bei Selgros Cash & Carry umfasst die Kooperation mit Kienast ab F/S 2019 40 Standorte, in denen Schuhabteilungen zwischen 50 und 100 qm eingerichtet wurden. Selgros ist ein Handelskonzept für Gewerbetreibende.
Beliefert werden die Standorte von Famila Kiel und Selgros mit Ware aus dem Eigenmarkenportfolio von Kienast; primär handele es sich um Fernost-Produktion, so Kienast. Zum Volumen machte der Unternehmer keine Angaben.
Im Fokus der Kooperation stünden Straßen- und Hausschuhe für Damen und Herren. Preislich bewege man sich im Konsum- und Einstiegsbereich. Größtenteils werden bestehende Modelle angeboten. In Einzelfällen soll auch Aktionsware über die neuen Kanäle vermarktet werden.
Für den Kienast-Geschäftsführer birgt die Kooperation mit Famila Kiel und Selgros mehrere Vorteile: „Es ist für uns ein Wachstumsfeld und hilft uns mit Blick auf die Mengenbündelung im Fernost-Geschäft. Zudem gebe es erhebliche Synergien zum Fachmarktkonzept von Kienast.