Im GfK Konsumklima haben NIQ/GfK gemeinsam mit dem NIM das Konsumklima für den Januar 2026 berechnet. Es hat sich weiter verschlechtert und ist von -23,4 auf -26,9 gefallen. Die Indikatoren für das Konsumklima haben sich alle verschlechtert. Die Einkommenserwartung ist von -0,1 auf -6,9 gefallen, die Anschaffungsneigung von -6,0 auf -7,5.
Die Sparneigung ist auf einem 17-Jahres-Hoch und von 13,7 auf 18,7 gestiegen, kommentiert Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM: „Bemerkenswert in diesem Monat ist, dass die Sparneigung auf den höchsten Stand seit der Finanz- und Wirtschaftskrise geklettert ist: Im Juni 2008 wurde zuletzt mit 21,4 Punkten ein höherer Wert gemessen. Eine wieder stärkere Verunsicherung durch steigende Inflationsängste sowie die kontroversen Diskussionen um die Zukunft der Rentenversicherung haben sicherlich zu diesem 17-Jahres-Hoch des Sparindikators beigetragen. Dies sind keine positiven Nachrichten für den Endspurt im diesjährigen Weihnachtsgeschäft und ist zugleich auch als Fehlstart der Konsumstimmung in das Jahr 2026 zu sehen.“ Die Konjunkturerwartung, die nicht in das Konsumklima mit einfließt, ist leicht von -1,1 auf 1,2 gestiegen.