Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland hellt sich zum Jahresbeginn langsam auf. Zu dem Schluss kommen NIQ/GfK und das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) im Konsumklima.
Das Konsumklima steigt dabei zum Februar von -26,9 auf -24,1, weil sich zwei der drei Einzelindikatoren verbessert haben. Die Einkommenserwartung ist nun mit einem Wert von 5,1 im positiven Bereich (Dezember 2025: -6,9). Die Anschaffungsneigung hat sich auf -4,0 verbessert (Dezember 2025: -7,5). Lediglich die Sparneigung ist mit 17,9 leicht zurückgegangen (Dezember 2025: 18,7). Die Konjunkturerwartung, die nicht in den Gesamtwert einfließt, hat sich auf 6,6 verbessert (Dezember 2025: 1,2). „Mit dem aktuellen Anstieg kann das Konsumklima die starken Verluste aus dem Vormonat zu einem wesentlichen Teil gutmachen. Das Niveau bleibt jedoch niedrig. Der Einkommensindikator gewinnt im Januar 12 Zähler hinzu und weist nun 5,1 Punkte auf. Die Erhöhung des Mindestlohnes zum 1.1.2026 sowie gesunkene Inflationsängste der Verbraucher beleben offenbar die Aussichten auf bessere Einkommen“, erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. „Ob sich der positive Trend in den kommenden Monaten festigen kann, bleibt jedoch abzuwarten. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen sowie eine Eskalation der Handelskonflikte könnten die Stimmung schnell wieder zum Kippen bringen. Somit steht die aktuelle Aufhellung durchaus auf tönernen Füßen.“