Das Konsumklima, herausgegeben von GfK/NIQ und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), ist für November um rund zwei Punkte gefallen und liegt bei -24,1 Punkten. Damit bleibt das Konsumklima im stark negativen Bereich. Im Oktober lag es bei -22,5 Punkten und im September bei -23,5. Im Oktober 2024 lag der Wert bei -21,0. Die Abkühlung des Konsumklimas ist vor allem auf die starke Verschlechterung der Einkommenserwartung zurückzuführen. Sie lag im Oktober bei 2,3, im September noch bei 15,1. Die Anschaffungsneigung ist leicht auf -9,3 Punkte gestiegen (September: -11,6), die Sparneigung leicht auf 15,8 Punkte gefallen (September 16,1). Die Konjunkturerwartung, die nicht in das Konsumklima einfließt, hat sich in den positiven Bereich bewegt und liegt bei 0,8. Im Vormonat lag der Wert bei -1,4. „Im Oktober verliert die Einkommenserwartung knapp 13 Zähler und fällt auf 2,3 Punkte. Dies ist der niedrigste Wert seit März dieses Jahres, als -3,1 Punkte gemessen wurden. Damit hat der Einkommensindikator seine deutlichen Zugewinne aus dem Vormonat von 11 Punkten mehr als eingebüßt“, erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. „Die anhaltend angespannte geopolitische Lage, wieder zunehmende Inflationsängste und wachsende Ängste um den Arbeitsplatz lassen die Hoffnung auf eine kurzfristige Erholung des Konsumklimas schwinden.“