Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich nach den deutlichen Rückgängen der vergangenen Monate stabilisiert. Eine deutliche Erholung zeichnet sich jedoch weiterhin nicht ab. Während die Einkommenserwartungen leicht steigen, bleibt die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen schwach:Die Einkommenserwartungen legten gegenüber dem Vormonat um 0,8 Zähler auf minus 12,2 Punkte zu. Die Anschaffungsneigung sank dagegen leicht um 0,2 Zähler auf minus 13,4 Punkte. Verbraucher bewerten den Zeitpunkt für größere Käufe somit weiterhin überwiegend als ungünstig. Gleichzeitig blieb die Sparneigung unverändert bei 13,9 Punkten und damit auf einem vergleichsweise hohen Niveau.
Etwas positiver fällt der Blick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung aus. Die Konjunkturerwartung verbesserte sich um 2,5 Zähler auf minus 8,7 Punkte. Nach Einschätzung des NIM könnten sinkende Rohölpreise und nachlassende Inflationssorgen zur leichten Aufhellung beigetragen haben.
Für den Einzelhandel bleiben die Ergebnisse ein Hinweis auf eine anhaltend zurückhaltende Konsumstimmung.